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Wir wissen nichts! Sollten wir?

Mal wieder eine Studie zu unserem mangelnden Finanzwissen.

Der Verbraucher ist dumm. Das können wir in fast schon regelmässigen Abständen in zumeist von Finanzunternehmen durchgeführten Studien nachlesen. Diesmal versucht sich die comdirect darin, das mangelnde Finanzwissen der Kunden zu erforschen.

Aufgrund der steigenden Häufigkeit der Veröffentlichung solcher Studien könnte man fast schon vermuten, dass dahinter Methode steckt. Wollen die Banken am Ende dem Kunden die alleinige Schuld für die Finanzkrise zuschreiben und die eigene Verantwortung dadurch verharmlosen. Was tut zum Beispiel die Comdirect, um etwas gegen das mangelnde Finanzwissen zu tun. Und wie sieht es mit dem Finanzwissen der Berater aus. Damit soll es ja auch nicht immer so gut bestellt sein. Und dann könnte man sich ja auch mal damit beschäftigen, wie häufig Produkte wider besseren Wissens an die Kunden verkauft werden, um die eigenen Provisionen zu steigern. Ist wahrscheinlich gar nicht so schlecht, wenn der Kunde dumm ist bzw. zu sein scheint.

Rund 43 Prozent der Deutschen sind oft überfordert, wenn es um Finanzprodukte geht. Dabei mangelt es ihnen nicht nur an Wissen zu komplexen Anlageprodukten. Auch bei Aktienfonds und Riester-Sparplänen kennen sich etliche Deutsche nicht aus, selbst wenn sie ihr Geld in diese Papiere investiert haben. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der comdirect bank hervor. Befragt wurden bundesweit 1.060 Personen zwischen 18 und 65 Jahren.

Hier die Originalquelle:

http://www.forium.de/redaktion/comdirect-umfrage-deutsche-sind-mit-finanzprodukten-ueberfordert/

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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