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Web 2.0 und Banken

Im Blog Injelea stieß ich auf einen interessanten Artikel. Ein Absatz dieses Artikels beschäftigt sich auch mit dem Thema „web2.0“ und Banken:

Rundumschlag: Social Networking, Online, Facebook, War for Talents, Banken

Die Frage die dort u.a. gestellt wird: Brauchen Banken web2.0 und was bringt „web2.0“. Die Anwort wird gleich auch gegeben. Sie lautet „JA“.

Ich bin da noch etwas skeptischer, obwohl ich für das Thema natürlich sehr aufgeschlossen bin. In bezug auf Banken und web2.0 habe ich hier ja schon einmal einige Zeilen geschrieben. Aktuell halten sich deutsche Banken noch sehr zurück und auch die Zahl der „Start ups“ die als NichtBanken Bankdienstleistungen anbieten, ist (verglichen mit den USA) sehr gering. Liegt sicherlich auch an der aktuellen Gesetzeslage in Deutschland. Auch die Offenheit der Verbraucher ist noch relativ gering. Vieles steckt hier ja noch in den Kinderschuhen. Die Bankverbindung wird immernoch nur sehr selten gewechselt, wenn der Trend auch durchaus zur „Zweit- und Drittbankverbindung“ geht. Eine Analyse der smava Nutzer wäre sicherlich auch einmal interessant. Dort agiert sicher noch nicht der Durchschnittsverbraucher, den man ja eigentlich erreichen muss, um auch langfristig eine Erfolgschance zu haben.

Ein originelles Werbefilmchen ala Sparkassen (wie im Artikel erwähnt) hat meiner Meinung nach, auch wenig mit web2.0 zu tun. Auch Banken machen immer mal wieder gute Werbung, wenn auch in der Regel nicht als virale Kampagnen angelegt. In der besagten Kampagne (habe darüber hier auch schon einmla berichtet) wird eigentlich auch keine rechte Botschaft vermittelt. Außer vielleicht: Wir können auch Cool und locker sein! Wenn man dann in die Bank kommt, ist das meistens anders.

Für mich bedeutet web2.0 immer noch eher eine andere Art der Kommunikation, mehr Transparenz, mehr Demokratie, mehr Austausch, gleichberechtigtere Gespräche, kundenindividuellere Lösungen etc. Angefangen hat das auch eher mit dem „Cluetrain Manifest“ was mich damals sehr begeistert hat – obwohl da ja auch nur sehr grundsätzliche und eigentlich selbstverständliche Dinge drin stehen.  Das Internet hat dann vieles davon auch möglich gemacht. Davon sind viele Banken (sicherlich auch sehr verständlich) doch noch sehr weit entfernt. Da gibt es dann zum Beispiel die Trennung in A, B und C Kunden oder Spezial Anbieter, die nur noch A Kunden ansprechen. Und so weiter.

Demnächst mehr dazu. Ich muss noch mal gründlicher darüber nachdenken und mal stukturierter an das Thema herangehen.

electrOUncle

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Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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