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Was mir so auffiel (Links zum abbiegen)

John Bird und Jack Fortune schlagen wieder zu

Sehr komisch, wenn es nicht so traurig wäre.

http://www.ft.com/cms/4fe40d1a-07b4-11dd-a922-0000779fd2ac.html?_i_referralObject=10664514&fromSearch=n

Und an dieser Stelle die Frage: Warum gibt es in Deutschland keine Satire von dieser Qualität? Vielleicht weil die klassischen Medien glauben, dass man kein Geld mit Qualität verdienen kann?

Müssen Banken einen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft leisten?

Im Blog „nackter Kapitalismus“ wurde eine spannende Frage thematisiert: „Leisten Banken einen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft?“ Die Antwort auf diese Frage, würden viele aktuell womöglich sofort mit „Nein“ beantworten. Angesichts der, durch das Handeln von einigen Banken entstandenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Schäden, deren Folgen heute noch gar nicht vollständig abschätzbar sind, ist diese Antwort auch durchaus verständlich. Hier wird allerdings ein recht interessanter Ansatz für die Einordnung und Bewertung dessen gemacht, was zum Wohle einer Gesellschaft beiträgt. Angelehnt ist der Artikel an ein Interview mit Roger Bottle, der eine ganz interessante Theorie entwickelt hat.

http://www.nakedcapitalism.com/2009/10/does-banking-contribute-to-the-good-of-society.html

Nach Roger Bottle besteht das gesamte wirtschaftlich Leben aus einer Mixtur von kreativen und distributiven Aktivitäten. Kreative Aktivitäten bedeutet Dinge, die es vorher noch nicht gab, neu zu entwicklen und dadurch den Nettonutzen zu erhöhen. Distributive Aktivitäten schichten dagegen Leistungen lediglich von einer Gruppe zur anderen um. Es gibt zwar eine kleine Zahl von Profiteuren, die Mehrheit leidet aber eher unter diesen Leistungen.

Nach diesen Kriterien bewertet Bootle Gesellschaften, wobei die kreativen Gesellschaften mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch langfristig erfolgreich sein sollen.

Erfolgreiche Gesellschaften maximieren das Kreative und minimieren das Distibutive. Gesellschaften, in denen Gewinne nur auf Kosten Anderer gemacht werden können, werden als verarmt  definiert. Sie seien in der Regel auch intensiv gewalttätig.

Die Entwicklung der Stellung und Bedeutung des Finanzsektors wird dann so erklärt:

Even when a certain sort of financial activity is purely distributive, the returns to the winning parties are so enormous that the activity is immensely seductive – and the professionals who appear to be responsible for securing these gains are highly sought after and highly rewarded….

Hier gibt es auch ein Interview mit Roger Bottle

Does-banking-contribute-to-the-good-of-society via. telegraph.co.uk

Wie immer man zu der – zugegebenermassen inhaltlich wenig überzeugenden Unterscheidung – zwischen „creative“ und „distributive“ steht, sie stellt zumindest eine recht simple und nachvollziehbare Erklärung der Finanzkrise dar und zeigt auf, welche Zukunft uns bevorstehen könnte, wenn wir unsere gängigen Wirtschaftskonzepte unhinterfragt fortführen.

Zu viel zu tun?

Und auch Chris Skinner beschäftigt sich in seinem Blog  mit interessanten Fragen, die letztlich klären könnten, warum Banken aktuell so wenig innovativ sind.

For example, how can you expand your business portfolio when capital adequacy needs to be raised?
How can you improve your loan book when no-one wants loans anymore, particularly your bad ones?
How can you innovate when all focus has to go into keeping the lights on?
How can you determine your forward strategy when you have no idea what the policymakers will do next?

The result is that tough decisions have to be made.

In jedem Fall – so Chris Skinner – wären keine Entscheidungen zu treffen, die denkbar schlechteste Lösung.

Der Originalartikel

Können Agenturen Social Media?

In diesem Blog habe ich ja bereits mehrmals die These aufgestellt, dass  mann Social Media nicht outsourcen sollte. Im sehr arrivierten Bruce Clay Internet-Marketing-Blog wurde diese Frage auch thematisert. Die Antwort fällt hier allerdings anders aus. Demnach können Agenturen durchaus erfolgreich „Social Media Marketing“ für Unternehmen durchführen. Die Argumentation dort ist durchaus schlüssig, dennoch konnte sie mich nicht überzeugen: Schon die Begriffskombination ist mir zu sehr in veralteten Machbarkeits- und Gesaltbarkeitsthesen verhaftet.  Ich stelle mir gerade vor, dass ich Gespräche mit Dritten führen muss, die im Auftrag der Person handeln, mit der ich eigenlich kommunizieren möchte. Das funktioniert doch im täglichen Leben auch nicht. Oder?

http://www.bruceclay.com/blog/archives/2009/10/yes_you_can_out.html

Mpesa funktioniert auch aus England

Mpesa ein Dienst mit welchem Geld über das Mobiltelefon versendet werden kann und der darüber hinaus dass. Bezahlen über Internet Ermöglicht, ist jetzt auch in Großbritannien verfügbar und Ermöglicht Kenianiern die Überweisung von Geld ein Verwandte oder Bekannte in Kenia.

Kenianer im Vereinigten Königreich können jetzt Geld zu schicken ihren Freunden und Familie in Kenia durch M-Pesa UK, direkt auf ihr Mobiltelefon Brieftaschen.

http://wirelessfederation.com/news/18533-m-pesa-launches-in-uk-kenya/

Old economy vs. new economy

Und mal wieder ein interessanter Artikel von Umair Haque. Der Anlass für diesen Artikel ist der langsam intensiver werdende Kampf der Verleger gegen das Internet, bei dem es sich eigentlich – so Umair Haque – nur um den Kampf einer geschlossenen, intransparenten und ausgrenzenden Branche gegen eine offene, transparente und demokratische Welt handelt.

http://blogs.harvardbusiness.org/haque/2009/10/the_new_new_mediaconomy.html

Kein Post ohne Twitter

Frei nach dem Motto: Wo Licht ist, ist auch Schatten.  Nur was ist Licht und was ist Schatten?

http://current.com/items/91075172_twitter-worth-a-billion.htm

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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Bird + Fortune und die #Finanzkrise. Mal wieder herausragender englischer Humor: FT.com / Features http://ow.ly/wBka

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