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Was ist Swingtrading

In einer Zeit der niedrigen Zinsen erlebte das Trading unter Privatanlegern in den vergangenen Jahren einen starken Aufstieg. Immer mehr Menschen sind daran interessiert, ihr persönliches Einkommen auf Basis der Trades spürbar zu erhöhen. Schnell stellt sich dabei das Swingtrading als mögliche Option für Einsteiger heraus. Doch worum geht es bei diesem Prozess genau? Wir haben die Strategie anhand ihrer wichtigsten Punkte unter die Lupe genommen.

Wie funktioniert Swingtrading?

Der Begriff des „Swingtradings“ lässt zunächst noch nicht ganz durchblicken, worum es sich bei dieser Strategie handelt. Während der Name noch eine besondere Dynamik andeutet, konzentriert sich die Strategie stattdessen vielmehr auf minimale Bewegungen des Marktes. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass sich der Markt geradlinig bewege und Gewinne anhand der feinen Ausschläge der Kurse gemacht werden können.

Trader, die sich ganz dem Swingtrading verschrieben haben, konzentrieren sich deshalb auf den Kursverlauf, um kleine Umkehrpunkte ausfindig zu machen. Dort platzieren oder schließen sie ihre einzelnen Swings, um ihre Gewinne bereits in den kleinen Einheiten größerer Trends zu erwirtschaften.

Mit dieser Herangehensweise kann das Swingtrading zum großen Bereich des CFD Tradings gezählt werden. Eine genauere Erklärung zu diesem Oberbegriff findet sich auf der verlinkten Seite.

Für wen ist Swingtrading geeignet

Erfolgreiches Swingtrading setzt voraus, dass die kleinen Auf- und Abwärtsbewegungen des Marktes sehr genau erkannt werden. Damit dies möglich ist, muss der Trader eine gewisse Erfahrung mitbringen. Nicht selten werden die kurzfristigen Hoch- und Tiefpunkte der Kursentwicklung verpasst, was die Gewinnspanne der einzelnen Swings deutlich reduzieren kann. Wichtig ist deshalb, über ein fundiertes Wissen auf dem Gebiet des Trading zu verfügen und auch praktisch bereits auf Erkenntnisse und Erfahrungen zurückgreifen zu können.

Erfahrung wird besonders wichtig, wenn die Indikatoren für das Swingtrading richtig eingeordnet werden müssen. Sie werden dazu eingesetzt, um exakt den richtigen Zeitpunkt für die Positionierung und das Schließen der einzelnen Swings zu finden. Dazu zählen in erster Linie:

  • Gleitende Durchschnittswerte
  • Relative-Stärke-Index
  • Stochastischen Oszillator

Alle drei Aspekte können klare Hinweise darauf liefern, wann sich ein Einstieg in das Swingtrading lohnt. Um jedoch diese Anzeichen richtig erkennen und interpretieren zu können, ist etwas Markterfahrung notwendig. Wer sich die Mühe der Einarbeitung macht, kann dafür in jedem Fall belohnt werden.

Erfahrungen mit Demokonto sammeln

Eine Herangehensweise, die sich in den vergangenen Jahren bewährt hat, ist das Ausprobieren des Swingtradings auf Basis eines Demokontos. Bei vielen hochwertigen Brokern steht diese Option nach der Registrierung kostenlos zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine gute Möglichkeit, gefahrlos erste Erfahrungen zu sammeln und ein Gefühl für den Handel auf Basis von Seitwärtsbewegungen zu entwickeln. Auch die spezifischen Tools zur Analyse, die beim Swingtrading hilfreich sein können, sind zu diesem Zeitpunkt bereits geläufig.

Sobald die Herangehensweise so gefestigt ist, dass im Demokonto eine positive Bilanz erzielt werden konnte, spricht nichts mehr gegen den Umstieg ins reale Portfolio. So manches teure Lehrgeld, das ansonsten hätte bezahlt werden müssen, kann auf diese Weise durch das gratis Demokonto abgefedert werden.

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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