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Viele Social Media Neuzugänge

Habe mal wieder eine Stunde damit verbracht das Netz nach Social Media Aktivitäten deutscher Finanzdienstleister zuSchoenes T-Shirt oder`? durchsuchen. Diesmal habe ich so viel gefunden, dass ich jetzt aus Zeitgründen einfach mal abbreche. Nachdem ich mich bisher nur auf die Banken konzentriert habe, sind nun auch Versicherer, Bausparkassen usw. dabei. Einige sind dabei wahrscheinlich keine echten Neuzugänge, sie sind mir wahrscheinlich nur noch nicht aufgefallen. Langsam wird es auch sehr mühselig auf dem Laufenden zu bleiben, denn Social Media kommt auch in der Finanzbranche in Mode.

Sehr viele der gefundenen Aktivitäten sind jedoch noch in der Probierphase. In der Regel ist eine eindeutige Strategie nicht erkennbar. Das Motto einfach mal loslegen prägt die meisten Aktivitäten. Auch bei den aufwändigeren Maßnahmen ist zumindest kaum eine Veränderung gegenüber dem klassischen Marketing erkennbar. Vielen Unternehmen fällt es bisher schwer als ein adäquater Gesprächspartner im sozialen Internet akzeptiert zu werden. Das ist aber nicht nur den Unternehmen zuzuschreiben. Anscheinend ist das Thema ebenfalls ein Problem. Gespräche über Finanzen, Versicherungen und Co. sind eben häufig nur zu gegebenen persönlichen Anlässen interessant. Ich werde das weiter verfolgen. Hier nun die Fundstücke.

Blog der deutschen Internetversicherung

http://www.deutscheinternet-blog.de/

Blog der Direct Line

http://blog.directline.de/

Die Aok bloggt zu Sport und Gesundheit

http://blog.aok-care-community.de/

Wüstenrot Österreich

http://blog.aok-care-community.de/

DKV

http://dkvcenter.blogspot.com/

Es gibt darüber hinaus noch weitere Blogs von Vergleichsportalen und Versicherungsvertretern.

Mehr Infos gibt es beim PR Blogger

Die AWD auf Twitter

http://twitter.com/_AWD_

Arag gibt Rechtstipps auf Twitter

http://twitter.com/ARAG_RECHTSTIPP

Auch Herr Kaiser ist dabei. Also zumindest die Allianz. Mein Herr Kaiser muss ja langsam auch in Rente sein

http://twitter.com/allianz_de

Die DKV filmt ihr Vertriebspartner und dokumentiert dies auf twitter

http://twitter.com/dkv_team_nord

Und hat eine eigene Landeseite für die Videos erstellt.

http://www.dkv-on-tour.tv/

Die IKK Nordrhein ist ebenfalls mit einem twitter Account vertreteten

http://twitter.com/ikknordrhein/

Und die IKK Sachsen

http://twitter.com/ikksachsen/

Aber bisher ist man doch eher sprachlos

Unity ist der Online Treffpunkt für junge Leute, Unternehmen und Vereine in der Region der Sparkasse Langen-Seligenstadt

http://twitter.com/sunity

Die DKB ist ebenfalls dabei

http://twitter.com/DKBCash

Die BKK Hessen ist ebenfalls aktiv geworden

http://twitter.com/BKK_Hessen/

Ein weiterer twitter Account der BKK lautet

BKK vor Ort

http://twitter.com/BKKvorOrt

Die Zürich Versicherung

http://twitter.com/zurich_de

Schon seit Mai dabei: Aspekt Online

http://twitter.com/Aspect_Online

Und einen Blog gibt es auch

http://www.aspect-online.de

Die BHW ist auch eingestiegen

http://twitter.com/BHWde

Es gibt jetzt auch einen next banking twitter Account . Allerdings noch ohne jegliche Aktivität. Das sollte man vorm BarCamp aber noch ändern.

http://twitter.com/nextbanking

Den Artikel widme ich jetzt mal meinem Vater. Der wäre nämlich heute 80 Jahre alt geworden. Kinder wie die Zeit vergeht

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Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

  • Markus Walter

    Hallo,

    es freut mich, dass Sie unseren Twitter-Account in die Aufzählung aufgenommen haben!

    Ob Herr Kaiser noch im Dienst ist, kann ich Ihnen allerdings leider auch nicht sagen. Denn: Der ist (oder war?) für die Konkurrenz tätig (Hamburg-Mannheimer) 😉

    Es grüßt der noch weit von der Rente entfernte Allianz Onlineredakteur

    Markus Walter
    http://twitter.com/allianz_de

    • electrouncle

      Hallo Herr Walter,

      das ist mir ganz schön peinlich. Aber da sieht man mal: Werbung bleibt einem im Gedächtnis, aber oftmals nicht einmal mehr der richtige Anbieter. Von der Allianz ist mir allerdings ein Lied im Gedächtnis geblieben. Obwohl auch hier nicht der Originaltext in meinem Kopf herumschwirrt.

      Ich grüsse natürllich zurück

  • Carsten Lindner

    Einige der Neu-Twitter wollen vor allem wohl 1.) „da sein“ uns 2.)verhindern, dass im „eigenen Namen“ etwas anbrennt. Das BHW hat in diesem Zusammenhang noch zu lernen (insbesondere ist der Punkt „Social“ bei „Social Media“ noch nicht im Bewußtsein angekommen). Man geht auf einen Twitterer los, der sich zufälliger Weise auch BHW genannt hat (SKANDAL!) – obwohl das in diesem Fall eine Abkürzung für „Bears Have Whiskers“ sein sollte.

    • electrouncle

      Hallo Herr Lindner,

      das habe ich noch gar nicht mitbekommen. Ein interessanter Hinweis. Ich denke wir kommen in Deutschland gerade erst an einem Punkt an, wo Social Media auch in Sachen Reputation (positiv oder negativ) einiges bewegen kann. Der Fall Jako könnte hier der Anfang sein, zumindest solange es keine unsinnigen (die Macht von Unternehmen schützenden) gesetzlichen Änderungen gibt. Unsere Parteien sind im Umgang mit dem Internet ja auch noch sehr rückständig.
      Ich versuche hier übrigens die Finanzunternehmen, die sich lediglich ihren Namen sichern wollen, zu ignorieren. Manchmal ist das aber nicht sofort zu erkennen. Es kann ja sein, dass man einen Account angelegt hat und vor dem ersten Tweet noch zurückschreckt. Mich treibt ohnehin die Frage an und ich werde mich demnächst hier mal damit auseinandersetzen, ob Unternehmen sich lieber in vorhandene Gespräche einmischen oder selber Gespräche initiieren sollen. Mit dem initiieren tun sich die meisten Finanzunternehmen anscheinend doch noch sehr schwer. Ihre Meinung hierzu würde mich interessieren.

  • Carsten Lindner

    Die oder das BHW? Das Beamten Hilfswerk 🙂

  • Christine Wendel

    Schön, dass auch unser Twitteraccount in der Liste enthalten ist… Ich freue mich übrigens schon auf die Antwort, ob sich Unternehmen in Gespräche einmischen oder eigene initiieren sollen!

  • Carsten Lindner

    Ob sich Unternehmen einmischen oder initiieren sollen…das ist ja eine philosophische Frage.
    Das kommt in erster Linie auf die Zielsetzung/ Strategie bzgl. des Kommunikationskanals Twitter eines Unternehmens an. Ist meine Strategie, dass ich Konditionen und Produkte bewerben will? Das wird ggf. schwer, da auf eine Gelegenheit zum „Mitreden“ zu warten. Will ich mein Image polieren? Dann sollte man mitreden (Dialog ist ja immer freundlicher als Monolog).
    M.E. ist es für Finanzinstitute wichtig und richtig beides zu verfolgen. Man darf sagen, was man tolles hat, man sollte aber auch in der Community (als solche würde ich Twitter mal bezeichnen) mitwirken und das bedeutet eben mitreden. Die SEB Bank (seb_bank) macht das m.E. ganz gut.

    • electrouncle

      Hallo,

      sicherlich ist das zum Teil eine philosophische Frage. Grundsätzlich wissen wir aus unserer täglichen Praxis aber sicherlichich auch, dass Einmischen immer einfacher ist als selbst ein Gespräch zu beginnen. Das kennt man ja von jeder Party.
      Außerdem sollte man berücksichtigen wo Unternehmen und vor allem Banken herkommen. Die haben ja – von einigen Ausnahmen mal abgesehen – doch eher sehr marktschreierisch agiert. Insofern halte ich es nicht für besonders gut – noch dazu unter Verhältnissen der Finanzkrise – nun auch die Dialog Medien im Internet mit einseitiger Werbung zuzuspammen. Man kennt das ja auch aus eigener Erfahrung, Menschen, die immer nur reden und nie zuhören, meidet man doch in der Regel sehr schnell. Unternehmen müssen die authentische und gleichberechtigte Kommunikation häufig auch erst einmal wieder erlernen und da kann zuhören und einmischen auch effektiver sein, als einfach mal drauf los zu posten. Es wird darüber hinaus auch erst mal das Vertrauen der Internetnutzer gewonnen werden müssen, handelt es sich um authentische Dialogangebote oder geht es einfach darum Marketing im Deckmantel des Dialoges zu betreiben.
      Ich stimme zu, dass man das Thema Social Media Nutzung strategisch angehen muss und denke, dass diese Strategie dann das aktive Handeln entsprechend beeinflussen muss. Eine Strategie, die nicht zum Medium passt ist aber zum Scheitern verurteilt, denn im Internet hat der Kunde die Macht und darauf muss man sich als Unternehmen erst mal einlassen können und wollen

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