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Social Media für Finanzdienstleister: Warum eigentlich?

Die Einschläge werden zahlreicher. Immer mehr deutsche Finanzdienstleister versuchen sich im Einsatz von Social Media Tools. Dabei sind die Aktivitäten unterschiedlich intensiv. Was auffällt: Vor allem Sparkassen und Genossenschaftsbanken wagen sich gehäuft an das Thema heran. Viele Aktivitäten wirken dabei so, als ob die Nutzung zunächst einmal nur ausprobiert werden soll.  Wobei – obwohl Statisken belegen, dass Twitter wohl eher etwas für eine ältere Generation ist –häufig die ganz junge Zielgruppe adressiert  wird.

Mit der Sparkasse Pforzheim Calw gibt es nun auch eine deutsche Sparkasse  die auf Facebook mit einer eigenen Gruppe aktiv geworden ist.

Der Eintritt in den Dialog ist ja schon für sich genommen eine positive Sache, allerdings sollte man bedenken, dass auch der Einsatz von Social Media einen Plan benötigt.

Auf Slideshare habe ich hierzu eine sehr interessante englischsprachige Präsentation gefunden, die sich mit der Nutzung von Social Media in der Finanzbranche beschäftigt und einige hilfreiche  Tipps gibt.:

The myths, facts and hardcore realities of social media marketing for financial institutions

Aus Sicht des Autors Jeffry Pilcher (The Financial Brand)  benötigt man triftige Gründe bevor man startet .

Dies sollten nicht die ausschlaggebenden Gründe sein

Es ist cool

Sie sind gelangweilt

Andere sagen es ist die Zukunft

Andere Finanzdienstleister machen es auch

Es sind kostenlose web2.0 Tools vorhanden

Junge Verbraucher sind online

Menschen lieben Soziale Netzwerke

Bevor Sie loslegen brauche Sie eine Strategie. Aber das ist ja eigentlich immer so, wenn man sich auf neue Wege begibt.

Vorab sollte man sich dann Fragen:

Was ist mein Ziel

Was hoffe ich zu erreichen

Wie passt dies zu meinem Geschäfsmodell

Wie definiere ich Erfolg

Was sage bzw. kommuniziere ich es?

Zu wem kommuniziere ich es?

Was will ich, dass diese tun?

Weitere interessante Inputs bekommt man bei Durchsicht der vollständigen Präsentation.

[slideshare id=1321673&doc=results2-0-090421101630-phpapp02]

Eine Frage möchte ich an dieser Stelle allerdings stellen. Wenn Social Media die so ursprüngliche menschliche Fähigkeit zur authentischen Kommunikation zurückbringt, warum brauche ich dann überhaupt einen Leitfaden, eine Agentur oder sonstige Hilfsmittel. Was ist in den letzten Jahrzehnten passiert, dass wir nicht mehr in der Lage sind in den Dialog mit anderen zu treten. Da ist es doch eigentlich vollkommen nachrangig, dass bzw. wir ob wir das Internet als Kommunikations- und Interaktionsplattform nutzen.

electrOUncle a.k.a Boris Janek

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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