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Social Media Erfahrungen der GLS Bank

Johannes Korten Leiter Online Vertrieb der GLS Gemeinschaftsbank eG war so freundlich mir einige kurze Fragen zu den Blogging und Microblogging (Twitter) Aktivitäten der GLS Bank zu beantworten. Inzwischen findet die GLS Bank auch in Deutschland erste Nachahmer. Ich würde mich freuen, wenn Banken – die Twitter nutzen oder einen eigenen Blog betreiben – sich kurz bei mir melden oder einfach einen Kommentar hinterlassen.

Hier nun die Fragen von mir und die Antworten von Johannes Korten bei dem ich mich auf diesem Weg noch einmal recht herzlich bedanken möchte:

1. Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Blog und der Twitter Nutzung? Wird die Zielerreichung überprüft. Gibt es auch Mengenziele wie Anzahl an Kontakten, Produktanfragen, Neukunden? etc.

Ziel unserer Blog- und Microblogaktivitäten ist es, Transparenz über unser Handeln zu schaffen, in den Dialog mit Kundinnen und Kunden zu treten und natürlich auch, neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Als einzige Bank Deutschlands, die alle ihre Kredite und sogar ihre Eigenanlage transparent darlegt, bietet das Bloggen eine gute Möglichkeit, diese Transparenz auch ins Internet auszuweiten und uns den Fragen der Menschen zu stellen. Dabei würde es unserer Art Bankgeschäfte zu betreiben widersprechen, wenn wir damit Mengenziele verbinden. Wir möchten Menschen einfach einen weiteren Zugang zur GLS Bank bieten, der über die bloße Informationsdarstellung hinausgeht.

2. Wie lautet Ihr Zwischenfazit? Welche Erwartungen haben sich erfüllt, was hat Sie überrascht?

Wir stehen ja noch ziemlich am Anfang, aber das Zwischenfazit ist klar positiv. Es ist spannend aber auch herausfordernd, sich dem Dialog im Netz zu stellen. Überrascht waren wir von der hohen Resonanz, die unsere Aktivitäten bereits nach kurzer Zeit erhielten. Besonders erfreulich ist dabei die Bandbreite der Anfragen, die uns erreichen. Von der einfachen Nachfrage zu Angeboten oder zum Unternehmen über Beschwerden bis hin zu Anerkennung und Lob ist alles vertreten.

3. Haben Sie vor Ihren Endkunden Aktivitäten die Instrumente bereits Online ausprobiert um erste Erfahrungen zu sammeln?

Ich blogge bereits seit einigen Jahren privat und habe mich darüber hinaus auch beruflich intensiv mit den Themen auseinandergesetzt. Es war für mich also kein Start auf der grünen Wiese. Allerdings hat sich gezeigt, dass ein Unternehmensblog – insbesondere das einer Bank – in vielerlei Hinsicht anderen Bedingungen unterworfen ist. Das fängt bei den internen Abstimmungs-Prozessen an, geht über den Sprachstil, den man im Blog pflegt, bis hin zum Thema, was man im Blog an Kommentaren bereit ist zuzulassen oder wo Grenzen überschritten werden und man eingreifen muss.

4. Sind weitere Aktivitäten geplant?

Da wir mit Blog und twitter-Account gerade erst begonnen haben, sind zurzeit keine weiteren Aktivitäten geplant. Natürlich haben wir vor, beide Bereich weiter auf- und auszubauen.

5. Wie hoch sind die Aufwände (Sie müssen keine Zahlen nennen) im Vergleich zu anderen Marketing und Kommunikationsmaßnahmen. Inwieweit sind die Maßnahmen aufeinander abgestimmt?

Es gibt eine zentrale Verankerung der Online-Aktivitäten innerhalb der Organisation. Selbstverständlich sind und werden die Online-Aktivitäten im gesamten Marketing- und Kommunikationsmix verankert und werden zwischen den Beteiligten abgestimmt. Hierzu gibt es ein abteilungsübergreifendes Team, das sich um die Inhalte das Blogs kümmert, sowie die Beantwortung von Fragen und Kommentaren sicherstellt.

Johannes Korten  und electrOUncle

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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