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Schröpfen?!

Im Papierstapel auf meinem Schreibtisch fand ich heute einen kurzen Auszug aus einer Studie von Harris Interactive vom Juli dieses Jahres. Damals sah es noch nicht so schlimm aus in der Bankenbranche. Die Hauptaussage der Studie lautete allerdings: „Die Einwohner der fünf größten europäischen Staaten und der USA misstrauen dem Banken und Finanzsystem“. Die Verbraucher – so die Studie – fühlen sich in erster Linie wie eine Einnahmequelle und nicht wie ein wertvoller Kunde behandelt. Zwar war das Vertrauen in das Finanzsystem in Deutschland und den USA zum damaligen Zeitpunkt – dass dürfte sich inzwischen wohl geändert haben – noch größer als in den anderen Staaten. Aber die Studie und inzwischen auch die realen Verhältnisse beweisen. Die Finanzbranche hat ein Problem.

Und die Aussichten dieses Problem zu lösen, stehen aktuell nicht sehr gut. Zumindest scheint eine Lösung aus dem System heraus schon lange nicht mehr möglich zu sein. Zumal eine aktuelle Studie der „ZEB“ besagt, dass sich in den nächsten Jahren in Deutschland mit dem Privatkunden Segement wenig Wachstum erzielen lässt. Die meisten Banken werden stagnieren, viele werden Kunden verlieren, denn der Wettbewerb bleibt hoch und vor allem ausländische Banken und Direktbanken jagen den Arrivierten weitere Kunden ab.

Wo ist der Hoffnungsschimmer? Vielleicht bei den Kunden bzw. Verbrauchern selber? Crowdsourcing, p2p Production, wikinomics etc. oder wieder im Tauschhandel? In Großbritannien soll es schon Pubs geben in denen man wieder mit Naturalien bezahlen kann.

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Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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