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Schöne neue Marketing Welt (nie mehr Rollkragen unterm Anzug)

Die Massenkommunikation funktioniert nicht mehr. Das Internet boomt. Die „many to many“ Kommunikation kommt ganz groß raus. Bis die Medien endlich zusammen wachsen (Fernsehen, Internet, Mobiltelefon) oder ineinander aufgehen, dreht sich alles um das Internet. Der Online Werbemarkt wächst, allerdings ist auch noch Einiges aufzuholen, und die Agenturen kommen mit sogenannten neuen Werbekonzepten, denn wer sonst könnte den Unternehmen erklären, wie man mit Menschen kommuniziert?

Mal ehrlich. Da stimmt doch irgend etwas nicht. Menschen möchten menschlich behandelt werden. Wer Mensch ist, sollte Menschen auch menschlich behandeln können. Wenn die Zukunft des Marketings in der Einbeziehung der Kunden, in offener und authentischer, eventuell sogar gleichberechtigter Kommunikation liegt und der Kunde die Macht hat (das wäre schön), wofür benötigt man dann Agenturen? Haben wir wirklich die Fähigkeit verloren menschlich zu kommunizieren. Können wir nicht mehr menschlich handeln und Handel betreiben ohne unwahre oder halbwahre oder unsinninge oder unehrliche oder hinterhältige oder was auch immer für eine Komunikation zu betreiben.

Liebe „Marketing Menschen“ – ( in schwarz – oder was trägt man heute). Vielleicht ist Eure (oder unsere) Zeit einfach abgelaufen. Die Unternehmen können sich selber helfen. Die Markteing Etats werden zusammen gestrichen. Es gibt keine nervigen Werbespots mehr im Fernsehen oder im Radio. Oder wo auch immer.

Gespannt harren wir also der Dinge.

Meine Erkenntnis:
Die Betriebswirtschaft entdeckt die Soziologie und die Psychologie und wird demnächst möglicherweise noch viel mehr erkennen müssen.
Meine Hoffnung:
Good bye ceteris paribus
Mein Traum:
„Bye bye men and women in black“ oder nie mehr Rollkragenpullover oder Sweat Shirt unterm Anzug

der electrOUncle

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

  • Julia

    Mit deiner Erkenntnis beantwortest du deine Frage nach „warum noch Agenturen“ eigentlich schon selbst. Man könnte nämlich fies sein und behaupten: der BWLer braucht schon an der Uni Workshops für seine „social skills“, und später braucht er eben Werbeagenturen, die ihm sagen, wie man mit Kunden auf einer Ebene und nicht von oben nach unten kommuniziert… Okay, das ist nicht ganz ernst gemeint… 😉

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