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Nachtrag zu den jungen Menschen

Die jungen Menschen – wir fühlen uns ja heute alle noch recht jung – geben – wie beschrieben – ein eindeutig uneindeutiges Bild ab. Und mit jeder weiteren Studie steigt die Komplexität. Eine nicht zu verleugnende Tatsache ist allerdings, dass es wohl kaum einen jungen Menschen gibt, der sich heute noch ein Leben ohne Mobiltelefon vorstellen kann.

Mit der mobilen Jugend beschäftigt sich der ausgezeichnte Blog „Mobile Youth“ dessen regelmässiger Besuch sich wirklich lohnt. Mobile Youth setzt sich mit Jugendmarketing und der „mobilen Kultur“ auseinander. Vor einigen Wochen wurden dort in 3 sehr eindrucksvollen Präsentationen die Jugendtrends für das Jahr 2010 prognostiziert. Dabei wurde keine Unterscheidung nach Nationen durchgeführt.

Zu den spannendsten Technologie Trends gehörten:

I- D Shopping: Die moderne Generation wird demnach die erste Post Digitale Generation sein, welche der Händler mit Namen kennt. Die gute alte Tante Emma kommt also irgendwie zurück. Ohnehin bringt das Internet viele für immer verloren gelaubte Modelle des Alltags wieder zurück. Mit diesem Thema sollte man sich mal intensiver beschäftigen

The modern campfire:In diesem Trend wird dann auch beschrieben, wie moderne Technologie verwendet wird, um altes Verhalten zu erneuern bzw .zu modernisieren

Auch im Trend Co – Shopping drückt sich die Rückkehr des gemeinsamen Shopping Nachmittags unter Freunden aus. Ok, der ist ja noch gar nicht ausgestorben. Nimmt man aber z.B. mal das Kaufen von Musik und die sich darum bildenden Gespräche und Empfehlungen, dann ist hier mit der Digitalisierung vieles verloren gegangen, was aber über diesen Trend wieder zurück kommen wird. Nur in einer anderen Ausdrucksweise.

Sideloading ist offenbar ein Trend, mit welchem sich Jugendliche dem Versuch der Unternehmen zu entziehen versuchen für Inhalte wie Musik wieder Geld zu bezahlen. Die Inhalte werden dann einfach von Mobiltelefon zu Mobiltelefon. Eigentlich auch nichts Neues. Erst vor einigen Monaten habe ich die zahlreichen Musikkassetten entsorgt, mit welchen wir in unserer Jugend die Musikindustrie gekillt haben .

Interessant für die Bankenbranche ist der Trend PlugandPlay Payment. Vor allen in den Entwicklungs- und Schwellenländern wird das Angebot des mobilen Bezahlens zu einer Notwendigkeit vor allem für die jungen Menschen werden.

Hier geht es zum ersten Teil des Trend Reports, der sich auch mit „sozialen Trends“ beschäftigt. Dort geht es um neue Formen des Protestes und der Veränderung, um das Ende der Generation Y als Forschungsgegenstand und die neue Generation Z. Und im Trend Evolution gehte es dann wieder um die eindeutige Uneindeutigkeit oder die uneindeutige Eindeutigkeit. Es geht um den modernen Konsument, dessen erweiterte Wahlmöglichkeiten und die steigende Schwierigkeit den modernen Konsumenten überhaupt noch zu erreichen. Klassische Werbung ist dabei immer mehr dem Risiko des Scheiterns ausgesetzt und selbst die grossen Marken können nicht mehr davon ausgehen, in allen Ländern und auf allen Märkten ihre Erfolgsgeschichten einfach fortschreiben zu können.

Ich denke, wir sprechen hier noch häufiger über „die jungen Menschen“ die es eigentlich gar nicht mehr gibt

http://www.youthtrendsreport.com/

Zum Schluss ein kurzes Statement vom Mobile Youth Blog zum Thema Aufmerksamkeit, die wir gerne gewinnen würden, die aber immer schwerer zu erreichen ist.

Let’s get it into our heads that youth simply don’t wake up thinking about our brands. They wake up thinking about themselves and if at all, how we fit into that Universe.

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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Wenn wir über Veränderungen spekulieren, dann spielt das Verhalten der jungen Menschen,die wir als die Bankkunden von morgen betrachten, immer...

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