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Nach der next banking (Teil 1)

Die next banking in Berlin ist vorbei. Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung mit etwa 40 Teilnehemern inklusive der durchweg sehr spannenden Referenten. Damit hatte die next banking eher Workshop Charakter, wodurch aber wiederum ein sehr reger und instensiver Austausch zwischen den Teilnehmern stattfand. Vielen größeren Veranstaltungen, auf denen ich in letzter Zeit war, ist dies nicht so perfekt gelungen. Außerdem gibt die eher geringe Teilnehmerzahl auch in etwas die Bedeutung wieder, die das Thema Finance 2.0 oder Social Banking aktuell sowohl in der Social Media als auch in der Bankenwelt hat.

An Banken Vertretern mangelete es leider auch, ein angekündigter Vertreter der Deutschen Bank erteilte den Veranstaltern wohl auch kurzfristig und unbegründet eine Absage. Was da gerade im Umfeld von Internet und Social Media entsteht wird scheinbar von vielen Finanzunternehmen keine Beachtung geschenkt oder als unbedeutend abgetan, eventuell bestehen auch gewisse Berührungsängste oder – was am wahrscheinlichsten ist – einige der etablierten Banken haben aktuell andere Probleme. Irgendwie erinnert die Abwesenheit der Banken Vertreter auch an die Zeit der Entstehung der Direktbanken, denen von den etablierten Playern damals auch kaum Chancen gegeben wurden. „Heute hat man sprichwörtlich den Salat“. Auf dem Finance Forum in Wiesbaden, wurden die auf der next banking diskutierten Themen jedenfalls nur am Rande im Vortrag von Axel Liebetrau vom Zukunftsinstitut thematisiert.

Den Veranstaltern der Next Banking möchte ich an dieser Stelle für ihre Arbeit danken. Das war wirklich gut gemacht. Ich hoffe auf eine Fortsetzung und auf eine Fortführung der vielen spannenden Gespräche, die ich auf der next banking führen durfte.

Demnächst mehr zur Veranstaltung in Teil 2

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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