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Mode im Internet I

Endlich mal was über Mode. Mode im Internet soll das Thema dieses Beitrages sein. Inspiriert durch die letzte Ausgabe
der Zeitschrift DE:BUG, deren Lektüre ich übrigens wärmstens empfehlen kann.
Im Artikel wurden einige spannende Internetseiten und Projekte genannt. Unter anderem war vom Modabot und der Internet Fashion Week die Rede. Im Modabot findet man Nachrichten zu verschiedenen Modethemen. Ankündigungen für Messen und Schlussverkäufe sowie Videointerviews mit Designern stehen hier neben persönlich gefärbten Artikeln der Autoren. Besonders interessant am Modabot, die sich selber als „Kompetenzzentrum“ für Mode sehen, fand ich die Idee einer Online Fashion Week, die im
Frühjahr 2008 über die Bühne gehen soll. Inhaltlich eine sehr interessante Seite und ein interessanter Ansatz. Ein Geschäftsmodell, welches die Idee dauerhaft tragen würde, konnte ich leider nicht finden. Eventuell kann allerdings die Idee der Fashion Mode Woche hier einen Ansatz bieten, da sich hier ganz neue Möglichkeiten für die Ausgestaltung solcher Events ergeben und auch eine Einbeziehung (zumindest als Beobachter) ganz neuer Interessentengruppen möglich wird. Prinzipiell entsteht auch hier wieder mehr Demokratie und Vielfalt. Ein klassisches Long Tail Phänomen also.

Im Modabot wird aktuell über ein sehr interessantes Projekt berichtet. Unter dem Schlagwort „Fashion2.0“ wird über ein Projekt berichtet, welches neue Methoden der Produktion von Kleidung austestet. Stichwort „peertopeer production“ und „crowdsourcing“. Ein Besuch der Seite ist zu empfehlen:

http://www.projectnvohk.com

Ebenfalls im „DE-BUG“ Artikel gefunden aber danach natürlich auch persönlich besucht: http://ilikemystyle.net/
Bei dieser Seite handelt es sich um ein Soziales Netzwerk von und für Mode Interessierten. Hier besteht die Möglichkeit eigene Bilder hochzuladen und über seinen eigenen „Style“ zu schreiben. Darüber hinaus kann man sich natürlich mit anderen Mode Interessierten austauschen.

Einen ähnlichen Ansatz fährt die deutsche Seite http://styled.in Betrieben von Maximilian Hug und anderen. Hier findet man Artikel und vor allem Bilder, welche die Blog Betreiber selber von Passanten mit (ihrer Meinung nach) außergewöhnlichen bzw. vorzeigenswerten Styles machen. Styled.in grenzt ihr Zielgebiet bisher auf die Modestadt Düsseldorf ein. Allerdings scheint es nicht ganz so einfach zu sein, dort den besonderen Style zu finden. Hier herrscht ein wenig die Monokultur vor. Der Seite (und vielen anderen auch) würde eventuell die Beteiligung älterer Autoren gut tun, da man so auch diese Zielgruppe erreichen und sich auch mit der Mode der über 30 oder 40 jährigen befassen könnte. Die Seite ist aber in jedem Fall einen Besuch wert.

Hier die Selbstbeschreibung des Projektes:

STYLED.IN erforscht den Düsseldorfer Streetstyle. Wir versuchen die urbane, internationale und kreative Seele Düsseldorfs zu dokumentieren. Streetstyle kann eine Stadt beschreiben, deswegen fotografieren wir die Outfits, die uns besonders auffallen….

Ein Modeprojekt aus Köln. Die Betreiber haben ein „Social Fashion Label“ ins Leben gerufen. Besonders spannend aus meiner Sicht. Ökologische und soziale Aspekte spielen eine große Rolle bei der Auswahl der angebotenen Produkte. Keine Kinderarbeit,keine Ausbeutung keine Umweltverschmutzung. Darüber hinaus auch mit einigen Partizipationselementen (Voting für die besten Stücke). Die Kleidung kommt von verschiedenen unabhängigen (zumindest mir
unbekannten) Designern. Was ich aber gerade gut finde: Denn mal ehrlich, die überteuerten Designer Produkte der bekannten Fashion Labels langweilen extrem.

http://www.armedangels.de/de/index.html

http://www.iqons.com ist eine Community, welche das folgende Ziel verfolgt:

„IQONS is a social networking community that aims to set fashion and creativity free of geographic and social limits and create a free platform where people connect, show their work and start alternative networks across the world to invigorate fashion globally.“

IQONS is the world’s first truly interconnected ‘fashion ecology’ comprised of designers, retailers, models, PRs, photographers, hair and makeup artists, tylists, financiers, show producers, magazines, bloggers, manufacturers, head-hunters, consumers, aficionados… basically anybody with an interest in Fashion.“

Auch dieser Ansatz ist auf der Suche nach alternativen Modellen, sucht neue Formen der Modeproduktion und unterstützt die unabhängige Modeszene. Es geht – dem Internet sei Dank – um die Demokratisierung von Vertriebsmitteln und Produktionsmitteln. Was jedoch zunehmend erschwert wird, ist die Unterscheidung von relevant und irrelevant. Denn man findet auf solchen Seiten auch eine ganze Menge Schrott.

Und was mir insgesamt fehlt sind Seiten von Menschen in meinem Alter, die sich mit Mode beschäftigen bzw. mehr Mut bei den jüngeren Leuten sich auch dieser Altersgruppe anzunehmen. Denn diesem Mann machte in Sachen Mode niemand etwas vor.

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Weitere Mode Seiten im Netz:

modeeurope.blogspot.com
stylebubble.typepad.com
businessoffashion.net
coutorture.com
hintmag.com
fashin156.com
stylemag.net
Mehr Mode gibt es demnächst beim electrOUncle

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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