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Mobile Banking

Vor 2 Wochen war ich auf einer Veranstaltung zum Thema mobile Banking. Anwesend waren überwiegend Sparkassen und einige Anbieter von mobilen Anwendungen, die Sie den anwesenden Sparkassen Vertretern vorstellten. Prinzipiell herrschte ein wenig Unsicherheit darüber, was eine sinnvolle mobile Anwendung darstellen könnte und vor allem  welche Anwendung bei den Endkunden wirklich auf Resonanz stoßen wird. Neben dem mobilen Banking wurde auch das Thema mobile Marketing thematisiert, also die Vermarktung von Bank Dienstleistungen über  den mobilen Kanal z.B. durch SMS Dialog  Kampagnen (grundsätzlich ja nichts Neues). Einige der Anwesenden Banken konnten auch von recht positiven Ergebnissen dieser Kampagnen berichten. Allerdings befindet man sich in der Regel noch im Experimentierstadium. Harte Bewertungskriterien (zum Beispiel – Return on marketing invest) werden gegenwärtig wohl noch nicht herangezogen. Man gibt dem Thema eine Chance.

Ich persönlich war auch relativ unschlüssig und würde gegenwärtig auch noch keinen Grund sehen meine Bank Transaktionen über mobile Endgeräte zu machen. Natürlich fände ich es prakisch, wenn Mobilgeräte zukünftig Funktionen abbilden könnten, die mich gegenwärtig noch dazu zwingen eine Geldbörse mit mir rumzutragen. Also: Mobile Kredit- und Kundenkarten, Mobiles Bezahlen etc. Natürlich gibt es da noch Sicherheitsbedenken, die eher dagegen sprechen: Wer dann mein Mobiltelefon in die Hand bekommt, hat gleich auch noch mein Konto in Besitz genommen. Außerdem werden noch Jahre vergehen, bis sich solche Anwendungen bei uns durchsetzen werden.

Bei Red Write Web habe ich aber nun einen Artikel gefunden, der durchaus darauf hindeutet, dass die Zukunft für das mobile Banking durchaus positiv aussieht: Dies gilt zumindest für die USA und für den Fall, dass Umfrageergebnisse sich später auch in tatsächlichem Verhalten der Befragten ausdrücken.

„….that 48% of online banking customers between the ages of 18 and 34 would be interested in using „secure gadgets for personal banking“ if their bank offered them. More than a quarter of bank customers would consider switching to another bank if it took better advantage of web 2.0 technologies“

Das klingt doch schon ganz gut. Und weiter

„One third of the world’s largest banks are planning to launch mobile services in the next 1-2 years, according to a February 2008 survey. In the US, 53% of banks plan mobile services roll outs over the next two years.“

Und außerdem gibt es schon konkrete Erfolgsstorys

„With mobile usage on the rise one major US bank launched a suite of mobile banking services last year. A year later, Bank of America’s mobile site has a million unique active user accounts. On peak days, Bank of America sees 100,000 users sign into its mobile services, with more use coming from mobile-savvy city dwellers (where cellular data and wifi coverage are generally better)“

Nun sind Deutschland und die USA in vielerlei Hinsicht durchaus unterschiedlich. Verschiedene Aspekte werden den Erfolg mobiler Anwendungen für Finanzdienstleistungen bei uns beeinflussen. Sicherheitsbedenken, fehlende Verbreitung geeigneter Endgeräte (iphone etc.), zu hohe Kosten, wenig kunden- und nutzerfreundliche Banking Lösungen, eine allgemeine Skepsis gegeüber Veränderungen insbesondere technologischer Art, etc.

Man darf gespannt sein: Hier geht es zum gesamten Artikel

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Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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