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Junge Menschen brauchen keine Billy Regale mehr

Beginnen wir mit einer Studie, die viele das Wort Kulturverfall ausrufen lässt. Eine Studie aus Großbritannien zeigt uns, dass 86 % der 7 – 16- jährigen ein Mobiltelefon aber nur 73 % ein Buch besitzen.  Wenn man also möchte, dass junge Menschen weiterhin lesen, muss man das Buch wohl doch irgendwie modernisieren oder zumindest einfach auf das Mobiltelefon bringen.

Hier den ganzen Artikel auf ReadWriteWeb lesen

Das erste deutsche Social Banking Buch

Ist in diesen Tagen endlich erschienen. Lothar Lochmaier gibt diesem Buch den zielführenden Titel: Die Bank sind wir oder wie die Volksbanken Raiffeisenbanken sagen würden: Die Bank gehört den Mitgliedern. Im Buch – welches zwar bereits auf meinem Büchertisch liegt allerdings noch ungelesen – gibt der Autor einen umfangreichen und gut recherchierten Überblick über die – sich allerdings nur sehr langsam entwickelnde Finance 2.o Szene in Deutschland. Dabei werden die wesentlichen  Entwicklungen und auch Begrifflichkeiten dargestellt. Sehr interessant auch der Ausblick in die Zukunft und der Autor des Finance2.0 Blogs freut sich natürlich auch darüber im Buch zitiert wurden zu sein.

Deshalb – der Urlaub steht ja auch für einige vor der Tür – die unbedingte Kaupfempehlung der Woche. Und hier noch eine Beschreibung des Buchinhaltes vom Blicklog.

Auf ein weiteres spannendes Buch dürfen wir uns für den Spätsommer freuen, denn dann erscheint das Buch Bank2.0 von Brett King, welches gerade Platz 1 auf der Vorbestell Ranliste bei amazon UK einnimmt. Offensichtlich ein Zeichen dafür, dass es durchaus einige Menschen gibt, die denken, dass es Zeit ist Banking zu hinterfragen und zu verändern.

Wer nicht mehr bis August warten kann, sollte gelegentlich mal im Blog des Autors vorbeischauen

http://bank2book.wordpress.com/

Bank Simple: Aber gute Technik reicht auch im Banking nicht

Bei aller Euphorie – die ja aufgrund der Hinterfragung des vermeindlich Selbstverständlichen in der Finanzbranche entstehen könnte – sollte man aber nicht vergessen, dass Banking kein technologische Dienstleistung ist, auch wenn Technik als Enabler ja immer wichtiger wird. Aber selbst eine herausragende allen anderen Entwicklungen überlegene Banktechnologie, wird nichts daran ändern, dass der Erfolg eines Finanzunternehmens vom Service und den Menschen abhängtl Im dem Zusammenhang wird es spannend sein zu beobachen, wie erfolgreich alle jene Unternehmen sein können, die vor allem Technologie getrieben die Finanzbranche erobern möchten. Diese Frage stellt sich zurecht auch Ron Shelvin in seinem Blog „The Marketing Tea Party„. Eine Lektüre dieses sehr schönen Artikels kann ich nur jedem ans Herz lesen, vor allem den Genossenschaftsbankern.

Hier aber auch ein positiver Beitrag zur gerade sehr populären „BankSimple“ vom netbanker Blog.

http://www.netbanker.com

Und auch der deutsche Blog „Netzwertig“ beschäftigt sich mit der verführerischen Option einer einfachen Bank.

http://netzwertig.com/2010/05/25/banking-im-digitalen-zeitalter-entschleunigung-vom-echtzeitweb/

Sollen Banken Iphone Apps entwickeln

Um bei den Genossenschaftsbanken zu bleiben. Wann ist es für diese  doch eher regional ausgerichteten Unternehmen sinnvoll ein eigenes iphone oder ipad App zu entwickeln. Im Credit Union Blog gibt es hierzu einige Hinweise. Meine persönliche Meinung darf hier aber auch nicht zu kurz kommen: Bevor man sich zu intensiv mit Apps beschäftigt, sollte man auch noch mal die eigenen Internetseiten in den Fokus nehmen, denn diese sind vor allem in Sachen Kundenerlebnis bei den meisten Banken doch recht wenig entwickelt. Dies könnte möglicherweise daran liegen, dass man sich hier zu sehr auf sogenannte Experten verlässt und die Chance den Kunden oder Verbraucher direkt zu fragen meistens ungenutzt lässt. Eine besondere Rolle spielt hier zum Beispiel das ibi Institut aus Regensburg, deren jährliche Studie gerade solche Banken gut bewertet, deren Seiten ich zum Beispiel nicht besonders inspirierend finde.

Schokolade statt Geld

Das dachte sich ein britisches Unternehmen aus der Schokoladen Branche auf der Suche nach neuen Geldgebern. Wobei Banken ausdrücklich nicht einbezogen werden sollte. So gründete man kurzerhand einen Schokoladen Bond. Mehr Infos gibt es hier:

http://springwise.com/retail/chocolatebond/

Und bist Du nicht willig so brauch ich Gewalt

Beenden wir diese Link Rubrik einer nicht ganz so schönen aber irgendwie doch skurril lustigen Aktion. Bankräuber, welche bei dem Versuch unberechtigt an Geld zu kommen, eine ganze Bank in Schutt und Asche legen. Wehe wer da eine Analogie zu den Finanzhaien herstellt, die beim Versuch an immer mehr und noch mehr Geld zu kommen, ganze Länder in Schutt und Asche legen. Zumindest fast.

Und hier der Link zur Geschichte.

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

  • Thomas

    Hallo Boris,

    einige Entscheidungen des ibi website rankings kann ich auch nicht nachvollziehen. In der Summe finde ich die vorgenommenen Bewertungen aber doch recht plausibel und wertvoll im Hinblick auf Best-Practice. Mich würde interessieren, welche Bankwebseiten Du positiv hervorheben würdest?

    LG, Thomas

    • electrouncle

      Hallo Thomas,

      also da muss ich eingestehen, dass ich kein regelmässiger Besucher von Banken Websites bin. Asche über mein Haupt. Ich besuche vor allem Seiten von Volksbanken und die Seite meiner Bank. Meiner Meinung nach gibt es auch keine Bank die alles richtig oder alles falsch macht. Die Seiten der Banken gleichen sich ja in der Regel sehr stark und ich denke es wird bei allen Bankengruppen dasselbe sein, die meisten Kunden gehen direkt ins Online Banking, was häufig daran liegt, dass es der Seite nicht gelingt den Besucher rational aber vor allem auch emotional anzusprechen. Es gibt keine oder kaum Überraschungseffekte. Die Seiten sind ähnlich wie die Filialen keine Orte an denen man länger verweilen möchte.

      Aber um noch mal auf ibi zurückzukommen. Das ist ja wie bei Filmpreisen. Die in Cannes oder Berlin von Experten ausgezeichneten Seiten ziehen meistens ja auch nur wenige Zuschauer an. Vollkommen unverständlich finde ich z.B. die häufig vorderen Plätzierungen der Postbank. Was soll denn an dieser Seite gut sein. Auch die Sparkassen Seiten sind doch eher Standard. Es scheint mir so, als würden viele Banken inzwischen ihre Seiten nach den Kriterien von ibi bauen. Letztlich entscheidet doch aber der Kunde oder Verbraucher und der kommt doch bei ibi gar nicht vor.

  • Thomas

    Ja, die Bewertungen sollten zwar durch eine Vielzahl von Kriterien (Anregung, Usability, Beratung) objektiviert werden, sind aber trotzdem irgendwie subjektiv. Die Seiten einer Bank sind erst dann spannend, wenn Du Dich mit einem Wechsel beschäftigst. Der Bestandskunde surft nicht auf der Webseite. Da teile ich Deine Erfahrungen. Dafür kommt dem Online-Banking eine immer größere Vertriebs-Bedeutung zu. Die in dem Bereich führenden Banken haben dort schon zahlreiche gut gemachte Cross-Selling-Prozesse integriert. Die Volksbanken/Fiducia hinken da allerdings noch etwas hinterher 😉 So zumindest mein (auch subjektiver) Eindruck.

    • electrouncle

      Hallo auch,

      stimme hier Deiner Meinung durchaus zu, denke aber darüber hinaus, dass in Sachen Online Banking noch sehr viel Potentiale sind, die ich vor allem aber im Thema Personal Finance Management verbunden mit dem mobilen Zugriff sehe.

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Finance2.0 #SocialBanking Netzwertig über Banksimple und Banking im digitalen Zeitalter http://ow.ly/1RC9p

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