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Kredit Genossenschaften und ihre Kunden leben Social Media

Das gilt zumindest für die USA und ist möglicherweise auch für deutsche Genossenschaftsbanken ein Grund noch mehr Mut in Sachen Social Media aufzubringen. Wobei – Mut ist eigentlich gar nicht erforderlich, wenn man einfach mal in die Geschichte zurückblickt. Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung, dass sind alles Prinzipien, die sich auch im Internet wieder finden und die sicherlich auch den Erfolg dieses Mega Mediums bzw. dieses sozialen Handlungswerkzeuges ausmachen.

Kein Wunder also, dass der amerikanische Blog www.creditunions.com sechs Gründe nennt, warum man mit seinen Mitgliedern mit Hilfe von Social Media kommunizieren oder in den gleichberechtigten Dialog treten sollte. Grund 1 sind diese Studienergebnisse:

According to an October 2009 Internet Strategy Consortium Survey, an average of 52% of credit union members across all ages are using social media websites. Originally dominated by Gen Y, social media sites are rapidly becoming a mainstream communication channel. The study, conducted online with more than 11,000 credit union members, found that members are using multiple sites, including Facebook (91%), YouTube (32%), MySpace (29%), and Twitter (15%).

Und hier genauere Informationen

  • More than 82% of credit union members ages 18-60+ use Facebook.
  • About half of all members surveyed said they would read a credit union’s Facebook page periodically.
  • Among credit unions with a Facebook presence, only 5-16% of their members were aware their credit union had a fan page. Most members reported learning of Facebook pages through credit union websites.
  • Of Twitter users, 34% use it to follow companies with which they do business.
  • Twitter’s overall familiarity among members was 14%, but only 2-7% reported being “very familiar” with the service.
  • Members using Twitter expect their credit union to provide information such as fraud alerts (71%), special offers (60%), financial tips (58%), and rate specials (57%).
  • Nine-in-ten online members are interested in receiving email from their credit union.
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Quelle: The Financial Brand

Und die weiteren Gründe?

Sie sind ohnehin schon da. Auch wenn die Genossenschaftsbanken selber nicht aktiv sind, dann sind aber die Kunden aktiv. Einfach mal bei twitter, ciao, whofinance, usw. nach Genossenschaftbanken suchen. Da wird schon eine Menge über die Banken geschrieben und nicht alles ist schmeichelhaft und richtig. Aber wer nicht zuhört, kann auch nicht reagieren.

Mit Social Media können Sie Ihre Persänlichkeit und ihre Marke entwickeln. Vor allem können sie viele verloren gegangene Werte wieder leben und den Verbrauchern zeigen, dass Bank auch anders geht. Social Media ist eine Chance zurück zu den Wurzeln zu kehren und sich dabei gleichzeitig zu erneuern. Social Media ist die zweite Chance, die man normalerweise gar nicht bekommt: You never got a second chance to make a first impression.

Social Media ermöglicht eine andere Art der Mitglieds- und Kundenbeziehung. Man kann sich zum Beispiel mit den ursprünglichen Antrieben beschäftigen, die hinter den Finanzentscheidungen stehen, man kann sich gemeinsam auch um andere z.B. soziale Angelegenheiten kümmern. Man kann tiefere Beziehungen als Kundenbeziehungen schaffen. Fast ganz so wie  früher. Ohne das Internet und Social Media wäre diese Chance nicht mehr zurückgekommen

Kritische Informationen lassen sich extrem schnell und einfach kommunizieren

und

Sie erreichen potentielle Kunden, die sie sonst gar nicht mehr erreichen könnten. Die Generation Y oder die Digital Natives

Hier der Link auf den Artikel, der diesen Artikel mehr als inspirierte:

http://www.creditunions.com/article.aspx?articleid=3392

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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