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In diesen Zeiten (mal wieder Musik) und so

In diesen Zeiten macht es eigentlich keinen Spaß über Banken zu schreiben. Zwar ist Different-, Social- oder Bankless Banking eventuell ein neuer Weg, dessen Wahl zur Lösung beitragen könnte, aber leider trifft die Finanzkrise ja auch die finanzielle Lage der zahlreichen Start ups. Viele Anbieter in den USA, Europa oder Asien könnten also kurzfristig wieder vom Markt verschwinden. Damit haetten die Banken bzw. die Mitarbeiter der entsprechenden Banken die aufkeimende Konkurrenz direkt mit erledigt.

Genossenschaftsbanken und Sparkassen freuen sich in der Zwischenzeit über zurückkehrende Kunden und neue Einlagen. Aber auch hier gilt es Dinge und Handlungsweisen zu verändern. Diese Bankengrupen haben vielleicht das bessere Modell sollten dabei aber nicht vergessen, dass es viele drängende Aufgaben zu lösen gibt. Der Erfolg der Direktbanken hat sicherlich nicht nur mit bessereren Konditionen zu tun. Offenheit, Ehrlichkeit und authentisches Verhalten können und müssen auch hier verbessert werden. Vertrauen entsteht aus Beziehungen und diese wiederum stellen bestimmte Anforderungen an das Kommunikationsverhalten und vor allem auch daran, dass man das was man sagt auch tut.

Es ist aber mal wieder Zeit sich anderen Themen zuzuwenden. Gerade halte ich die aktuelle Ausgabe der gdi Impuls in der Hand, die ich schon seit meinem Studium sehr gerne lese. Eine Zeit lang habe ich das Magazin ein wenig aus den Augen verloren. Seit etwa einem Jahr haben wir in der Firma allerdings wieder ein Abonnoment und es gibt eigentlich keine Ausgabe, die den Leser enttäuscht zurücklässt. Diesmal geht es um das Thema Generation. Ein sehr interessanter Artikel beschäftigt sich mit dem Thema Authentizität und der Sehnsucht der Konsumenten nach echten Waren Werten. Geschrieben wurde der Artikel von Simonetta Carbonaro und Christian Votava, die hierzu eine Untersuchung durchführten. Allein hierfür lohnt sich der Kauf der Zeitschrift, die an jedem gut sortierten Zeitschriften Kiosk erhältlich ist. Ein Zitat von Philip Kotler, welches in dem Artikel erwähnt ist, hat mir auch sehr gut gefallen und es passt sehr schön in unsere Zeit:“ Marketing isn´t working today. New products are failing at disastrous rate. Most advertising campaigns do not register anything distinctive in the customer´s mind. Direct mail barely achieves a one per cent response rate. Most products come across as interchangeable commodities rather than powerful brands“
In jedem Fall wird gegenwärtig kräftig gesendet. Sozusagen aus allen Kanonen geschossen, aber niemand hört mehr zu. Die Botschaften haben keine Substanz und erreichen den Verbraucher nicht mehr. Alles ist nur noch Schein und hinter jeder Aussage wird Betrug vermutet.

Hier soll es aber auch mal wieder um ein anderes Thema gehen. Um Musik zum Beispiel. Ich nutze jetzt blip.fm. Unter www.blip.fm/electrouncle kann man mir gelegentlich zuhören. Blip.fm ist das Twitter für Musik und liefert auch ähnlich klingende Songs zu denen, die man gepostet hat. Diese Funktion kann ich allerdings überhaupt nicht ertragen. Wieso sollte man immer dieselbe Stilrichtung hören wollen. Das ist auch der Grund weshalb ich bisher niemals last.fm genutzt habe. Für Jemanden der sich wirklich für Musik interessiert und der neue Sounds entdecken möchte, macht deratige Berieselung keinen Sinn. Dafür sorgt ja das Radio schon. Gerade die deutschen Radiosender überbieten sich ja an Gleichheit und Monotonie.

Und das höre ich momentan besonders gern im Auto oder auf dem ipod oder sonstwo.

Die aktuelle CD von The Streets. Wunderschön und sehr eingängig

Einige ältere CDs von „The Jam“ zum Beispiel “ All mod cons“

Ralf Saadiq (feat. Stevie Wonder) Never give you up

Morgan Geist „The Shore“

Heute morgen sogar Spandau Ballet.

Und jetzt noch das hier. Heute morgen zum ersten mal gehört. Enjoy it
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Ey4mwqzZ7m0]

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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