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Eric Schmidt sagt

…..the future of mobile is also the future of banking and finance. “It is our strategy to encourage the banking community to embrace mobile, it will help bring banking to the millions of unbanked people in developing countries. The work is currently being done by mobile operators – the correct credit card should be your mobile phone. There is so much information and it is much more useful. If you had a mobile banking app that is authenticated and tied to the banking system, for example. (Quelle:www.siliconrepublic.com)

Wer könnte dieser Aussage widersprechen und google wird zukünftig eine „Mobile First“ Strategie fahren. Und man kann dann wohl auch davon ausgehen, das google Lösungen entwickeln wird, welche auch Banken in gewisser Weise fürchten werden.

Gestern habe ich das Zitat von Eric Schmidt übrigens getwittert und relativ schnell kamen erste Antworten aus dem infrastrukturell hervorragend ausgestatteten Deutschland, wo man natürlich die Meinung vertritt, dass Mobile Payment hier eher nicht gebraucht wird.

Ich  vertrete hier eine andere Meinung. Unsere gute Infrastruktur ist allenfalls eine Bremse bei der Durchsetzung und Durchdringung von mobile Payment. Wir müssen uns doch einfach nur mal umschauen: Fachwerkhäuser und Plasterstrassen findet man heute auch nicht mehr so häufig. Auch eine temporär vermeindlich gute Infrastruktur schützt nicht vor Veränderungen.

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

  • Peterchen

    Mobile-Payment wird in D nicht nur gebraucht, es ist längst super-verbreitet. Das Gerät dafür heißt Debitkarte (klassich „EC-Karte“) und hat jeder in der Hosentasche. Denn dem Kunden ist das Gerät wurscht, solange er unterwegs nicht symbolhaften Papiertausch mittels Geldscheinen betreiben muss.

    Wie schon damals bei Pay Pal gibt es also derzeit keine echte Bedarfslücke, die ein neues System in D füllen könnte – so sind diese Systeme auf ein langsameres Wachstum angewiesen, als in Märkten, wo es keine Infratruktur gibt. Das muss nicht schlecht sein, denn damit haben sie die Chance, sich zu bewähren und das bei Gelddingen unabdingbare Vertrauen aufzubauen.

    Aber ich gebe zu: eine gute Infrastruktur kann ratz-fatz wegbrechen, gerade, wenn es sich um sensible Bereiche wie POS-Terminals geht. Wenn die PIN nicht mehr sicher ist …

    Blöd nur: Google, T-Mobile, Visa oder PayPal (jeweils pars-pro-toto) haben aktuell keine echten Alternativen. Denn die Tatsache, dass sich alle einig sind, dass das Handy die Zukunft des mobilen Bezahlens ist, löst kein einziges Problem.

  • HGO

    In Deutschland ist (technischer & sozialer) Fortschritt nur schwer zu implementieren.
    Beispiel:
    Der Bezahlt-Chip, der auf einem Großteil der (ehemaligen) ec-Karten vorhanden ist, wird so gut wie nicht benutzt – nur Zigarettenkäufer, Parkhaus Benutzer und einige wenige Teilnehmer am öffentlichen Nahverkehr (in FFM sind nicht einmal alle Fahrkartenautomaten an der S-Bahn mit Lesegeräten ausgestattet) verwenden diese seit Jahren zur Verfügung stehende Funktion.
    Der Deutsche an sich bewegt sich nun einmal nicht gerne von dem „Gewohnten “ weg.

    Wahrscheinlich ändert sich das wieder nur, wenn unsere Nachbarn (Frankreich, Italien, Österreich…) den Nutzen vor uns antizipieren und weitertragen.

    Darüber hinaus muss auch eine vorhandene Infrastruktur weiterentwickelt werden, sonst ist sie irgendwann nicht mehr kompatibel mit der sie umgebenden Welt – aber auch um Ressourcen effizienter zu nutzen, als bisher.

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Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
5 Indizien, dass „Mobile Payment“ ein grosses Thema wird (ist) -Quelle Finextra

Ein Versuch mit kontaktlosem Bezahlen auf dem Mobile World Congress http://www.finextra.com/news/fullstory.aspx?newsitemid=21087 Visa kollaboriert mit Device Fidelity in Sachen M Payment...

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