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Die Zukunft der Finanzbranche

Vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit mit Daniel Tyoschitz über die Zukunft der Finanzbranche sprechen. In diesem Fall hat Daniel die Fragen gestellt, die ich versucht habe zu beantworten.

Ich bin nun seit 18 Jahren in der Finanzbranche tätig. Spätesten im Jahr 2006 habe ich erstmals gespürt, wie groß die Veränderungen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sein würden. Als Nicht – Banker habe ich den Zeitraum, in denen die Auswirkungen wirklich disruptiv werden würden, sicherlich überschätzt. Noch immer sind die meisten deutschen Finanzunternehmen stabil und die Kunden verlassen diese nicht in großer Anzahl.

Möglicherweise deuten nun die Indizien auf die finale Phase hin. Was wird zum Beispiel durch den „Libra“ bewegt. Aber eben auch nur möglicherweise. Die Finanzbranche scheint ein wenig Spiegelbild der deutschen Gesellschaft und Politik zu sein. Wir können und mögen nicht glauben, dass die fetten Jahre nun vorbei sein könnten.

Was ich bis heute aber nicht verstehe und dass kann ich als Insider wirklich sagen: Warum spielen wir immer noch alle – ich schließe mich da gerne auch ein – immer noch Innovationstheater? Warum gelingt es uns nicht den Hebel umzustellen, trotz Reisen ins Silicon Valley, hunderten Innovationsbüchern und – vorträgen, Barcamps, Hackathons , Innovation Labs und kleineren Produkt- und Service Innovationen? Ist es vielleicht wirklich unmöglich das Innovators Dilemma zu überwinden? Die Zahlen sprechen dafür.

Im Interview mit Daniel – danke für die tollen und fordernden Fragen – gebe ich meine persönlichen Antworten. Welche Gründe sehen Sie – oder ist alles ganz anders

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Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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