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Die aktuellen Entwicklungen in der Finanzbranche

Lange Zeit galt die Finanzbranche als enorm konservativ. Alte Strukturen sorgten dafür, dass junge und innovative Unternehmen keinen Erfolg hatten und die großen Banken ihr Geschäftsmodell unbeirrt weiterführen konnten. Doch das Internet hat die Branche erschüttert. Gerade junge Menschen entscheiden sich immer öfter gegen Filialbanken und nutzen einfache und digitale Angebote. Ein Beispiel dafür sind die Direktbanken, die Anfang der 2000er Jahre ein deutliches Wachstum verzeichnen konnten. Sie stellten die Kontoführungsgebühren in Frage und boten nahezu jedem Kunden ein kostenloses Girokonto an. In den vergangenen Jahren wurde das Online-Banking noch weiter vereinfacht und die Kunden von Banken wie N26 können ihre gesamten Finanzen ganz bequem über das Smartphone verwalten. Doch das ist natürlich nicht die einzige Revolution in der Finanzbranche. In diesem Artikel wollen wir einige der Innovationen der Finanzbranche vorstellen.

Bezahlen wird immer einfacher

Es ist nun schon mehr als 20 Jahre her, dass der Unternehmer Elon Musk das Unternehmen X.com gründete, welches später mit PayPal fusionierte. Er wollte den Nutzern eine einfache und bequeme Möglichkeit bieten, um im Internet zu bezahlen. Gerade vor dem Hintergrund, dass gewöhnliche Überweisungen in den USA kaum verbreitet sind, war dies sehr sinnvoll. Schnell konnte diese neue Bezahlmethode viele Nutzer begeistern, da sie sehr einfach war uns das Bezahlen auf der boomenden Auktionsplattform eBay enorm beschleunigte.
In den vergangenen Jahren sind immer mehr Zahlungsmethoden entstanden, die insbesondere die Zahlungsabwicklung im Internet erleichtern. Auch im Bereich der Online Casinos sind diese Innovationen von Nutzen. So können Spieler aus vielen verschiedenen Einzahlungsmethoden auswählen, wenn sie in einem Online Casino einzahlen möchten. Doch auch beim Online-Shopping sorgen die neuen Zahlungsmethoden für einen echten Komfortgewinn.

Die Innovation im Bereich Geldanlage

Im Internet gibt es unglaublich viele Informationen zum Thema Geldanlage. Gerade junge Menschen gehen deshalb immer seltener in eine Bankfiliale und nehmen ihre Finanzen lieber selbst in die Hand. Unternehmen wie beispielsweise Trade Republic haben diesen Trend erkannt und bieten eine App, mit der man enorm einfach Aktien kaufen und verkaufen kann. Die Gebühren sind bei solchen Anbietern enorm niedrig. So wollen sie sich erst einmal am Markt positionieren. Doch nur ihre schlanke Struktur versetzt sie überhaupt erst in die Lage, solche günstigen Gebühren anbieten zu können. So ist es möglich, schon mit einem kleinen monatlichen Betrag vorzusorgen, ohne dabei zu viele Gebühren zu zahlen.
Wer sich nicht ganz so intensiv mit seiner Geldanlage beschäftigen möchte, der sollte sich die neuen Robo-Advisor genau anschauen. Diese kümmern sich vollkommen automatisiert um das Depot ihrer Kunden. Dabei verfolgen sie eine vorher festgelegte Anlagestrategie und können das Depot ihrer Kunden enorm effizient managen. Da hier keine Menschen mehr an der eigentlichen Verwaltung beteiligt sind, können Robo-Advisor üblicherweise mit einer sehr attraktiven Gebührenstruktur punkten. Darüber hinaus sind sie in der Lage, die vorher festlegte Anlagestrategie exakt zu befolgen. Aktuell handelt es sich noch um einen relativ kleinen Markt. Doch in den kommenden Jahren werden die Robo-Advisor eine deutlich größere Rolle einnehmen und noch mehr Kundengelder verwalten. Es kann sich für Anleger durchaus lohnen, sich schon frühzeitig mit diesem Thema zu befassen, um zu einem der Early Adopter zu gehören.

Photo by dylan nolte on Unsplash

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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