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Artikel und Sätze, die mich kürzlich beeindruckten

Sätze, die mich kürzlich inspirierten und beeindruckten
Aus dem Blog von Kristin Meyer von Gartner:
„Alistair Newton here. I was struck yet again as I watched an interview last night with Professor Muhammed Yunus, the Nobel Peace Prize winning founder of Grameen bank, that the key to successful banking is really quite simple. Know and understand your customer, and deliver products and services to support their needs.”
Hier der gesamte Beitrag
http://blogs.gartner.com/kristin_moyer

Aus der brand eins vom Januar 2009. Von Birger P Priddat
„Der große Organisationswissenschaftler Henry Mintzberg plädiert für die Abschaffung der MBA Studiengänge, weil dort asoziales Verhalten trainiert werde, also Führungsinkompetenz. Wie sehen, dass die Frage der Staatshilfe für Banken eng mit der Frage der Reform des Bildungssystems gekoppelt ist: nicht nur als gesteigerte Investition in die Bildung, sondern vor allem in Reflexion auf das, was eigentlich gelebt wird.“
Der ganze Artikel: 28 Fragen zur Finanzkrise von Birger P Priddat. www.brandeins.de
Zwei weitere sehr lesenswerte Artikel aus diesem Heft:
Erhöhte Unfallgefahr. Interview mit Währungsexperten Bernard Lietaer. Hauptthese: Die Finanzkrise entstand weil das Finanzsystem zu effizient ist. Erklärungsversuche mit Hilfe der Systemtheorie
Weniger bringt mehr
Interview mit dem Ökonomen Edgar Feige, der ein anderes Steuerkonzept fordert. Besteuert werden soll der Geldverkehr, der heute 85 % der weltweiten Transaktionen ausmacht. Eine solche Steuer verteuert die modernen Finanzgeschäfte und wäre damit ein Steuerungsinstrument.
Aus der gdi Impuls Nummer 4 2008
Wie man Engelskreise konstruiert. Artikel von Klaus Woltron u.a. über Teufelskreise, Rückkopplungskatastrophen, 10 Regeln für nachhaltiges Verhalten und Empfehlungen für Industrielle und Manager. Zum Beispiel:
„Vergiss nie, dass du für viele Menschen und ihr Schicksal Verantwortung trägst und bei weitem nicht nur dem Gewinn verpflichtet bist“
Die neuen Autonomen. Artikel von Marcus Hammerschmitt. Ein Plädoyer für das Potential der Jugend und ein Rüffel an einseitige tendenziöse Negativ Darstellungen in den klassischen Medien.
Meine Lieblingsstellen:
„Was kann man als Jugendlicher im Internet machen? Entweder doch wohl jugendgefährdende Inhalte herunterladen oder eigentumsgefährdende. Nicht wahr, liebe Tagespresse?
und später:
„Das Problem ist eines der Perspektive: Für uns ist dieser Technikkram immer noch eine Ansammlung von Mitteln zum Zweck, die nahezu ausserhalb der Gesellschaft existiert. Für meine beispielhaften Jugendlichen stellt das ganze fiepende Zeug aber den sozialen Raum her, in dem sie sich bewegen; in gewisser Weise ist es das Theater ihrer Beziehungen, ihrer Gesellschaft….“
Steht auf wenn ihr Manager seid! Artikel von Peter Felixberger
„Der Kunde und der Mitarbeiter von morgen sind clevere Unternehmertypen, die ihre Kauf- und Arbeitskraft dort einsetzen, wo sie maximalen Profit versprechen. Sie konsumieren und erarbeiten das, was auch ihre und nicht nur die Erträge der Firmen steigert – aber nicht in Form von hier eingesparten und dort aufgedoppelten Euros, sondern als Zugewinn an individueller Lebens- und Arbeitsqualität….“
Artikel bzw. Zitate, die Hoffnung machen. Nur müssen die Inhalte dort ankommen, wo heute Entscheidungen bzw. Fehlentscheidungen getroffen werden bzw. wo Menschen denken selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen, sie aber lange schon Teile selbst erzeugter selbstreferenzieller Prozesse geworden sind und munter neue Teufelskreise produzieren.

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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Kann es gar nicht erwarten bis die Platte in die Shops kommt. Deshalb hier noch mal die neue Singel Love...

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