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Wir sind mobil

Ich bin dann mal mobil

Mobilität ist ein menschliches Bedürfnis. Und die inhaltliche Bedeutung dieses Bedürfnisses hat sich in der Historie der menschlichen Spezies ganz schön verändert. Menschen können heute in immer kürzerer Zeit selbst die größten Entfernungen überwinden. Und die finaziellen Kosten für diese Mobilität sind zumindest in den letzten Jahren immer geringer geworden, auch wenn wir hier inzwischen an einen Wendepunkt angekommen sind: Und um dass zu erkennen, muss man noch nicht mal mehr all jene ökologischen und gesellschaftlichen Kosten einbeziehen, die ja schon immer unkalkuliert geblieben sind.

Was ich an dieser Stelle aber einfach nur sagen möchte: Dieser Blog ist jetzt mal für einige Tage still, da der electrouncle mobil ist und dabei nicht arbeiten kann und möchte.

Mobilität überwinden

Heutzutage kann man auf Reisen immer den Kontakt zu seinem sozialen Netzwerk halten. Hierbei helfen Geräte und Technologien, die man an nahezu jedem Ort der Welt nutzen kann und die gleichzeitig auch das Potential haben, wirkliche Bewegungen im Raum zu vermeiden. Die mobilen Technologien kommen prinzipiell also gerade richtig, um die Reisetätigkeit einzuschränken. Noch fällt es uns schwer dies zu begreifen: Verkehrspolitik bedeutet bei uns deshalb heute: Wir bauen zusätzliche Straßen, Schienentrassen etc. und nicht wir schaffen eine Infratstruktur um weitgehend auf Reisen verzichten zu können. Wobei wir uns die Urlaubsreise natürlich nicht nehmen lassen müssen. Könnten wir dann ja sogar direkt am Urlaubsort wohnen bleiben.

Mobilität und Banken

Auch Banken müssen sich schon immer mit dem Thema Mobilität beschäftigen. Früher brauchte man Orte, an welchen Finanzgespräche  durchgeführt wurden und der Kunde (bzw. Interessent) musste zur Bank kommen. Irgendwann kam dann das Internet und der Interessent oder Kunde musste nur noch zur Steckdose bzw. an den PC kommen. Demnächst kommt dann das Mobiltelefon und die Bank kann in die Hosentasche.

Mobile Banking muss warten

Das ist zumindest die Vision, die vor allem natürlich durch die mobile Branche getrieben und geschürt wird, wobei der Durchbruch für den mobilen Kanal ja schon seit Jahren prophezeit wird. Deshalb können wir auch davon ausgehen, dass es so schnell nicht gehen wird mit mobile banking, mobile payment oder mobile personal finance management und was noch so alles an Möglichkeiten bestehen würde.  Weil Banken eben alles andere als innovativ sind, Kunden die mobilen Möglichkeiten auch nicht gerade herbeisehnen, und die Unternehmen der Mobilbranche nicht daran interessiert sind wirklich eine Bank zu sein. Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass Technologie getriebene Enwicklungen ohnehin am Ziel vorbei schießen, weil es für den Menschen ohnehin immer nur darum geht eine soziale Handlung auf dem jeweils bequemsten und einfachsten Weg auszuführen – auch wenn ihm dies selber natürlich fast nie bewusst ist. Aber wo ist z.B. aus Sicht des Sozialen der Unterschied zwischen Brief, Telefon, E-Mail, SMS, sozialem Netzwerk usw? Es geht grundsätzlich immer nur um Kommunikation!

Mobile Infos

Kommen wir zum Wesentlichen. Natürlich darf man nicht vergessen, dass die mobilen Endgeräte vor allen in Schwellenländern eine sehr große Bedeutung haben und dass man dort nicht mehr über mobile Banking, mobile Payment, etc. diskutieren muss. Dort sind diese Lösungen lange schon da und werden in den nächsten Jahren einen weiteren Boom erleben und dabei werden Entwicklungen übersprungen werden, die bei uns schon vor Jahrzehnen zu Lösungen geführt haben, die  so etabliert sind, dass sie noch lange domineren werden. Das ist ja auch das Schlimme mit der Innovation: Wer schon alles hat, muss sich scheinbar nicht mehr bewegen. Zum Glück zeigt uns die globale Welt, dass dies anders ist.

Bei uns geht es ja eher um neue Märkte. In Schwellen und Entwicklungsländern um infrastrukturelle Grundlagen. Wenn man jetzt klug wäre, könnte man natürlich erkennen, dass uns unsere alten Wege irgendwann einmal einholen werden.

Hier also einige Links aus der mobilen Welt. Fangen wir mit den Banken an. Da tut sich ja doch was. Die ING Direct bietet z.B. die Möglichkeit p2p Transaktionen durch das zusammenschlagen von Handys auszuführen. Bisher nur eine netten Spielerei, die ja auch schon andere anbieten. Grundsätzlich macht es das Leben aber leichter, schneller und bequemer.

http://www.intomobile.com/

Die Zukunft könnte übrigens auch aus Papier sein, d.h. Mobiltelefone könnten aus Papier sein. Können wir dann vielleicht mit dem Geldschein telefonieren? In Sachen Ökologie wäre das ja gar nicht schlecht.

[youtube=http://youtube.com/watch?v=1SJN93E8kd4]

Wer in der mobilen Welt erfolgreich sein möchte, egal, ob er nun eigene mobile Lösungen entwickelt oder Menschen über mobile Geräte erreichen und Ihnen was verkaufen will, der braucht Daten. Google hat kürzlich sehr interessante Daten geliefert. Die stammen zwar aus den USA sind aber sicherlich teilweise übertragbar einfach mal hier nachschauen. Die Studie heisst The mobile movement und steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. Man ist google böse

Und viel mehr Daten und vor allem der beste und informativste Newsletter den ich in den letzten Jahren gelesen habe, den gibt es auf und von www.mobilbranche.de. Von dort stammen auch die hier erwähnten Links.

Und jetzt mach ich mal Pause. Übrigens ein Lieblingsfilm von mir:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=xueZOCl8vHQ]
Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

  • Hansjörg Leichsenring

    Hallo Herr Janek

    ja, ein schöner Film. Ich bin überhaupt ein Fan von James Stewart.

    Das Video zum flexiblen Bildschrim ist interessant. Aber auffallend ist, dass nur der Bildschirm gezeigt wird. Die Technik, die vermutlich unten dran hängt und den Bildschrim steuert wird versteckt. Bis zum Handy aus Papier oder Folie ist der Weg vermutlich doch noch etwas länger…

    Einen schönen und erholsamen Urlaub fernab von Internet und sonstiger elektronischer Koomunikation

    wünscht

    Hansjörg Leichsenring

  • Tagesgeld-News

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    So verpasst man keine Änderungen mehr von seiner Bank.

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