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Weekly fintech update (week 43)

Müssen Banken auf Number26 reagieren?

 

In der letzten Woche gab es hier ein ausführliches Finterview mit Number26. Diese hatten gestern die Gelegenheit als eines von 14 europäischen Top startups auf der Techcrunch Disrupt in London aufzutreten.  Mehr Informationen gibt es hier:

Number26 is a bank designed for the 21st century

 

Wenn die Autoren der Techcrunch Seite recht haben – und das könnte ja sein – dann bliebe die Frage:

 

Was sollen Banken tun?

 

Diese Idee kopieren, eine bessere eigene Idee entwickeln oder einfach abwarten und zum richtigen Zeitpunkt das Unternehmen kaufen. In etwa so wie es die BBVA mit Simple gemacht hat. Wobei weder die BBVA noch Simple bisher profitiert zu haben scheinen. Bevor die aufgeworfenen Fragen beantwortet werden können, sollte aber noch eine viel grundsätzlichere Frage auf der Tagesordnung stehen.

 

Kann es sein, dass der Verbraucher von morgen Finanzlösungen gar nicht mehr von Banken und ausgewiesenen Finanzunternehmen wünscht?

 

Es gibt ja diesen Digital Disruption  Index aus dem Land der digitalen Disruption USA. Und der lässt Böses ahnen.

 

Invest in Cannabis

 

Vor allem in den USA entsteht aktuell ein spannender und potentiell sehr vielversprechender Markt. Cannabis ist von vielen Bundesstaaten zum Einsatz für medizinische Zwecke freigegeben wurden. Nun sieht man bereits die Entwicklung eines Milliarden Marktes voraus. Was liegt näher als das Angebot einer Online Plattform, welches die direkte Möglichkeit bietet in diesen neuen Markt zu investieren.

Invest in Cannabis

 

Cape Town startup Landschaft

 

Auch in Südafrika boomt die startup Szene. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt, die Widerstände etablierter Branchen dagegen dürften wesentlich geringer sein als in vielen europäischen Ländern.  Mapped in Cape Town bietet eine schöne Übersicht über die startup Aktivitäten in Kapstadt. Unternehmen, Investoren, Dienstleister, Unterstützer usw. können sich hier eintragen. Insgesamt 8 der 91 aufgeführten startups sind in den fintech Bereich einzuordnen:

PayGenius, Peach Payment, Ikhoka, Prodigy Finance, Moneysmart, TaxTim, ByteMoney und ZunguZ. Die meisten dieser Unternehmen beschäftigen sich mit Payment Lösungen.

Mappdinct

 

Kreditkarte für das 21. Jahrhundert

 

Während Number 26 die Bank für das 21. Jahrhundert sein möchte, glaubt Final die Kreditkarte für das 21. Jahrhundert entwickelt zu haben. Mal abgesehen davon, dass die Kreditkarte des 21 Jahrunderts möglicherweise keine Karte mehr sein wird, hat die Idee durchaus sehr nachvollziehbare und für den Kunden attraktive USPs.  Vor allem die Idee temporärer und vom Kunden bei Bedarf erzeugbarer Kreditkartennummern und die entwickelte Browser Extension klingen überzeugend. Mehr Infos im Video und auf der Webseite des Unternehmens.

Final ist eine Kreditkarte , eine mobile App, eine bessere Kredit Karten Erfahrung,  Anwalt der Verbraucher,ein Weg, um Ihr Konto vor betrügerischer und kundenunfreundlicher Nutzung zu schützen. Final gibt dem Kunden die Kontrolle über die Kreditkarte und überlässt diese nicht dem Händler.

 

 

GetFinal

 

Das ist Community Crowdfunding

 

Vor einigen Monaten habe ich in meinem Blog mal die Idee eines genossenschaftlichen crowdfundings dargestellt und diese als „Community Funding“ bezeichnet. Inzwischen ist es uns ja gelungen eine genossenschaftliche crowdfunding Initiative zu starten. Wir arbeiten derzeit an deren Weiterentwicklung. Eine Inspirationsquelle könnte dabei Neigborly werden. Diese Plattform ermöglicht es Individuen und Unternehmen in Orte und regionale Projekte zu investieren, die sie interessieren bzw. an denen ihnen etwas liegt. Bisher kommt noch das „Donation Based“ Prinzip zum Einsatz. Allerdings ist man kurz davor auch verzinste Investments zu ermöglichen. Das Mindestinvest liegt bei 500 Dollar. Das Unternehmen kommt aus San Francisco.

Neighbor

 

Sparen mit Familie und Freunden

 

Im Leben verfolgt der Mensch große und kleine Ziele. Für die großen Ziele benötigte man lange Zeit Banken. Das Geld für die kleinen Ziele konnte man sich eigentlich schon immer im engeren oder weiteren Familien – und Freundeskreis besorgen. Zensplit  aus Tel Aviv setzt auf dieses soziale Fundament des Sparens und entwickelt eine Plattform, welche Freunde, Familie und Communities die Möglichkeit bietet in Communities zusammen zu kommen um Geld zu sammeln oder zu poolen. Die Ziele und Zwecke sind dabei nicht eingeschränkt. Von der Urlaubsreise bis zur Unternehmensidee. Alles ist möglich. Zensplit bietet dabei ein ganzheitliche Lösung über den gesamten Prozess.

Zensplit

 

Keine Fintech News ohne bitcoin

 

Mit Coinapult Locks können Menschen in über 180 Ländern, das Bitcoin Zahlungsnetzwerk nutzen, ohne sich selbst den hoch volatilen Bitcoin Preisen auszusetzen.  Die sogenannten Locks vereinen die besten Aspekte von Bitcoin, wie den Zugang und die Nutzungsmöglichkeit für Verbraucher mit dem stabilen Wert von bekannten Vermögenswerten wie Gold, Silber, US-Dollar, Euro und britischen Pfund. Genutzt in der Kombination mit der  mobilen Geldbörse von coinapult  werden Bitcoins einfach und kurzfristig nutzbar, und stehen Milliarden von Menschen  in Gebieten mit schlechtem Zugang zu Finanzdienstleistungen mit einer einzigen SMS oder einem Mausklick zur Verfügung

 

 

Coinapult

 

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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