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Weekly Fintech Update (Week 21)

Schweizer Fintech startup Netzwerk

 

Die Schweiz ist ein sehr modernes Land. Bekannt ist sie darüber hinaus für seine weltweit agierenden Banken. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass es auch in der Schweiz immer mehr interessante Finance Startups gibt. Natürlich kennen wir alle die Next GFI von Marc Bernegger und die finance20 Veranstaltung, deren 2 Ausgabe in dieser Woche stattfand. Nun gibt es auch eine Plattform und ein Netzwerk für die wachsende startup Szene. Deren Ziel und Anspruch:

 

„The SFS wants to foster the common Swiss startup spirit, support the exchange of ideas as well as industry know-how and help to educate the outside, non-startup, world about our brilliant ventures.“

 

http://www.swissfinancestartups.com/

 

Skandinavien: Eine spannende Fintech Szene

 

Ralf Keuper berichtet im Bankstil Blog über die skandinavische fintech Szene. Unternehmen wie izettle, Klarna oder auch Holvi sind auch hierzulande bereits bekannt. Das ist jedoch noch lange nicht alles.

Ralf Keuper. Die skandinavische fintech startup Szene

 

Ralf Keuper über amerikanische fintech Ökosysteme

 

Die USA ist sozusagen die Mutter der startup Kultur. Ralf Keuper wirft einen Blick auf die vielfältigen startup Ökosysteme in den USA.

 

Ralf Keuper. Die US- amerikanischen fintech startups

 

Rabobank Fintech Pitchday

 

Die Fintech Initiative der Rabobank geht weiter. Am 28. Mai findet bei der Rabobank in Utrecht der erste Pitchday statt. 10 startups können sich dann einer Jury aus Fintech Experten vorstellen. Jedes Unternehmen hat 5 Minuten Zeit um die Idee vorzustellen. Darauf folgt eine Mentoring Session, in welcher die Jury Feedback zu den Unternehmensideen gibt. Schliesslich besteht die Möglichkeit zum netzwerken. Mehr Infos gibt es im Blog von Pascal Spelier.

 

Pascal Spelier. Startup bootcamp fintch pitchday 

 

40 Millionen Euro für iZettle

 

Der schwedische Mobile-Payment-Dienst iZettle sichert sich in seiner dritten Finanzierungsrunde 40 Millionen Euro. Als Lead-Investor steigt Zock Capital ein.

 

I Zettle 40 Millonen

 

Can you “kik” it

 

Kik ist eine in den USA sehr erfolgreiche Messenger App. Das gleichnamige kanadische startup ist sogar erfolgreicher als whats app und snapchat. Nun hat das Unternehmen eine eigene virtuelle Währung ins Leben gerufen. Die sogenannten Kik Points können von ersten Nutzern bereits getestet werden. Mit Kik Points können Inhalte erworben werden. Darüber hinaus können die Nutzer incentiviert werden, wenn sie die App häufiger nutzen.

Kik hat bisher 140 Millionen Nutzer und 27, 5 Millionen Dollar von Investoren erhalten. Mit den Kik Points werden neue Einnahmequellen erschlossen. Die Verbindung einer Messenger Anwendung mit virtuellen Währungen ist sicherlich auch ein Indiz für die weitere Entwicklung von Payment Anwendungen. Im Social Payment steckt – auch wenn es sich jetzt noch um eine Nische handelt – sicherlich Potential.

 

The Next Web. Kik introdruces virtual currency encourage engagement potentially make money

 

Wir sind zu risikoscheu

Thomas Schulz schreibt in einer Kolumne auf Spiegel Online über die risikoscheu deutscher Unternehmen. Die Musik spielt schon lange in den USA und deutsche Unternehmen werden langsam aber sicher abgehängt. Hierzu leisten Politik und öffentliche Medien sicherlich ihren Beitrag, wird doch die digitale Welt überwiegend als Bedrohung gesehen und entsprechend negativ vermarktet. Lesen Sie mehr auf Spiegel Online

 

Thomas Schulz Spiegel Online. Wagniskapital: Ohne Deutschland in die Zukunft

 

BBVA und Next Bank suchen die besten Fintech startups

 

Die BBVA gehört zu den Banken, welche die Herausforderungen der Digitalisierung konsequent angehen. Nach dem Kauf von Simple geht die Bank nun auf die Suche nach weiteren Fintech Unternehmen und Ideen. Mit dem Wettbewerb BBVA Open Talent, der zusammen mit Next Bank ausgerufen wurde, macht man sich auf die Suche.

 

BBVA Open Talent

Next Bank Europe

 

Unicredit mit Fintech Accelerator

 

Auch die italienische Uni Credit gründet nun einen eigenen Fintech Accelerator

 

Unicredit fintech accelerator appathon giovani per conquistrare

 

PFM App Kiwi ist im App Store

 

Allerdings nur im kanadischen App Store. Es handelt sich um eine weitere PFM – App, die auch Budgetierung ermöglicht und Banken mal wieder  zeigt, wo die Reise in Sachen User Experience hingeht.

 

http://www.sympapps.com/

 

Mehr Geld für:

 

Earnest. Ein Unternehmen, welches sich auf das Thema Personal Lending  und Kredit spezialisiert hat. Sie vergeben Darlehen auf Basis der persönlichen Leistungen und Potenziale. Dafür gibt es einen sogenannten Merit Score, der offenbar stärker in die Zukunft gerichtet ist und mehr Daten als das Finanz- und Kreditgebaren einbezieht. Die Darlehenssummen belaufen sich auf 1000 bis 20.000 Dollar und müssen innerhalb von maximal 2 Jahren zurückgezahlt werden. Das Unternehmen hat 15 Millionen neues Kapital eingesammelt

 

https://www.meetearnest.com/meet-earnest

 

Yoyo. Ist ein mobile Payment Anbieter aus London. Die Wallet  ist sowohl Payment als auch Loyalty App. Händler erhalten dadurch ein Werkzeug, um Kunden besser zu erreichen und zu binden. Das Unternehmen hat 5 Millionen Dollar erhalten.

 

http://justyoyo.com/retailers/

 

Das war es dann für diese Woche. Ich hoffe es war etwas interessantes dabei. Jetzt ist erst einmal Wahlwochenende. Nächste Woche gibt es dann mehr.

 

 

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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