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Was hängen blieb vom 4. genobarcamp

In der vergangenen Woche fand das vierte genossenschaftliche Barcamp statt. Veranstalter war die DZ Bank in Frankfurt. Wir mussten hoch hinaus. Bis in den 50. Stock und hatten am Abend des ersten Tages einen herrlichen Ausblick auf die Bankenstadt Frankfurt. 60 Mitarbeiter aus der genossenschaftlichen Bankengruppe nahmen Teil. Soweit die statistischen Daten und nun in Stichworten, was bei mir hängen blieb:

1. Innovation und Veränderung ist eine Frage des Alters. Vor allem die Beiträge der jüngeren Teilnehmer und  die Diskussion mit ihnen fand ich besonders inspirierend.

2. Es wurde viel über Social Media aber zu wenig über die Zukunft der Banken und insbesondere der genossenschaftlichen Banken diskutiert.

3. Banken glauben an Veränderung, aber nicht daran, dass es sie ähnlich treffen könnte, wie die Kodaks und wohl auch Nokias dieser Welt.

4. Es gibt sehr viele – zumeist externe oder extrinsische Gründe – die als Erklärung dafür herhalten können, dass man selber nichts bewegt oder bewegen kann.

5. Die wirklich wesentlichen Entscheidungen für die Zukunft der Bankenwelt fallen woanders. Sie haben viel mit politischen, wirtschaftlichen und auch technologiischen  Entwicklungen aber – so meine Meinung – wenig mit Social Media zu tun.

6. Wir haben noch nicht erkannt, dass der Kunde entscheiden wird, welche Angebote er zukünftig noch nachfragt und annimmt. Das liegt nicht daran, dass der Kunde klüger oder mächtiger wird, sondern eher daran, dass sich Banking in seinen immer komplexer werdenden Alltag integrieren können muss. Und das hat dann eben doch viel mit Technologien und wenig mit persönlicher Beratung zu tun.

7. Wir brauchen mehr Impulse von außen. Vielleicht auch Impulse von „Nicht Banken“. Mehr Impulse von Menschen und nicht von Social Media Gurus (obwohl die Keynote sehr gelungen war). Wir brauchen deshalb eine Plattform oder viele Plattformen für die Diskussion

8. Wir brauche konkrete Ergebnisse und konkrete Projekte

9. Wir haben die richtigen Menschen und die richtigen Antriebe

10. Wir brauchen Mut und Selbstbewusstsein.

Das fünfte Barcamp findet im November in Schwäbisch Hall statt. Bis dahin können wir auch hier diskutieren. Ich frage Sie: Was brauchen wir noch?

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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