title

Blog

Stilfragen: Mehr als Geld und Zinsen

Banking mit Stil

Die Finanzbranche hat mehr zu bieten als nur Geld und Zinsen. Spätestens seit 2007 erfreut, belustigt und frustriert sie uns durch tägliche Schlagzeilen in allen Medien. Das in dieser Branche aber vor allem Menschen tätig sind, die wie wir alle auch aus Fleisch und Blut bestehen vergessen wir dabei häufig.Und diese Menschen interessieren sich für ganz viele Dinge und Themen, die jeden von uns antreiben. Zum Beispiel auch für Mode, Musik, Kunst, Literatur und andere ganz normale Erfindungen des menschliches Geistes. In meiner neuen RUBRIK Stilfragen geht es ab sofort vor allem um Mode und Musik. Wie sollte sich ein Banker kleiden? Welche Kleidung führt zum Erfolg? Hören Banker Mozart, Rammstein oder Heino? Machen Kleider wirklich Leute und findet Innovation, die diesen Blog ja umtreibt, auch bei diesen nicht unwichtigen Alltagsfragen statt?

Den Anfang macht ein Interview mit einem jungen Bankmitarbeiter einer Volksbank. Wer sich hier zukünftig einbringen möchte, der ist hiermit eingeladen sich zu beteiligen.

Also Bühne frei für Alexander Weinmann

20130712-113924.jpg

1.) Welche Kleidung trägt man als Mitarbeiter einer Bank?

Es fällt schwer, hier eine pauschale Aussage zu treffen. Das hängt grundsätzlich von der Aufgabe ab, die man im Unternehmen erfüllt. Wer mit Kunden oder Geschäftspartner zu tun hat, sollte nicht nur fachlich, sondern auch outfittechnisch überzeugen. Dabei sollte man immer beachten, wer der Gegenüber ist. Wer überwiegend mit jungen Menschen zusammenarbeitet darf gerne locker auftreten. Eine farbige Chino, ein Hemd und ein legeres Sakko reichen hier völlig aus. Bei Terminen mit institutionellen Kunden oder in Meetings mit dem Vorstand hingegen bietet sich ein klassisches Outfit an. Mit einem dunklen Anzug, einem hellen Hemd und einer unauffälligen Krawatte macht man hier nichts falsch. Wichtig ist, dass das Outfit nicht aufgesetzt wirkt. Wer sich in einen ungeliebten Zwirn zwängt, dem sieht man das auch an.

2.) Ist Kleidung wichtig? Ich meine: Machen Kleider Leute?

Auf jeden Fall. Für einen Sternekoch gilt das Motto: „Das Auge isst mit“ – das übertrage ich auch gerne auf das äußere Erscheinungsbild. Gut gekleidet zu sein hat enorme Wirkung auf Freunde, Kunden und Kollegen. Es wirkt einfach professionell und rundet den perfekten Auftritt ab. Darüber hinaus hilft das richtige Outfit, das Selbstbewusstsein zu stärken.

3.) Wie würdest Du Deine Kleidungsstil beschreiben?

Stilsicher, elegant und modern.

4. ) Darfst Du Dich so in der Bank kleiden oder denkst Du selber, dass in der Bank sowas nicht getragen werden sollte?

Das klassische Bild des Bankers wird durch Anzug, Hemd und Krawatte geprägt. Dieses Verständnis gilt in vielen Häusern auch als Regel i.S. Dresscode. Ich breche gerne auch mal das ein oder andere Tabu. Fliege statt Krawatte, bunte Akzente durch Einstecktücher und Socken, hellgraue Schuhe, Armbänder. Das fällt den Leuten positiv auf.

5. ) Was hast Du Dir zuletzt gekauft und was ist Dein aktuelles Lieblingskleidungsstück?

Cognacfarbene Derby-Shoes aus Glattleder mit blauen Schnürsenkeln. Mein Lieblingsstück ist ein knallrotes Sakko, italienisch geschnitten.

6.) Welches Accessoire braucht der Mann in diesem Sommer! Also falls der Sommer noch kommt?

Aktuell geht nichts über bunte Socken. Ich persönlich bevorzuge einfarbige Socken in kräftigen, warmen Farbtönen wie rot oder orange.

7.) Dein Statement zu Mode und Musik?

Zwei Begriffe, die sich sehr ähnlich sind und auf jeden Fall in einem Atemzug genannt werden dürfen. Mode ist ebenso vielseitig und individuell wie die Musik. Jeder hat einen Stil, den er bevorzugt. In Sachen Musik empfehle ich das aktuelle Brett vor dem Herrn „So Good to Me“ von Chris Malinchak.

8.) Wo kaufst Du ein und wie viel gibst Du für Mode aus?

In der Regel online. Absolut empfehlen kann ich www.asos.de. Hier gibt es Anzüge, Hemden und unzählige Accessoires in den jeweils angesagten Farben und Formen der Saison. Und das zu unvergleichbaren Preisen! Ich schätze, dass meine monatlichen Ausgaben für Bekleidung im Schnitt bei 150€ liegen.

9.) Ist modische Kleidung männlich? Ich meine: Sollten Männer nicht lieber auf modische Kleidung und Shopping verzichten?

Mode und Männlichkeit schließen sich keinesfalls aus! Im Gegenteil: Mode ist männlicher denn je! Das lassen vor allem Designer in ihren Storekonzepten und mehrmals jährlich wechselnden Kollektionen erkennen. Hier liegt ein enorm hoher Fokus auf dem männlichen Geschlecht. Wer sich in Sachen Outfit übrigens gerne inspirieren lassen möchte, dem empfehle ich zwei Großmeister in Sachen Stil: Nick Wooster und Lapo Elkann.

10.) Was hast Du sonst noch auf dem Herzen? Gib meinen Lesern eine Message!

Bei Mode gilt eine wichtige Regel: Authentizität. Man(n) muss sich in seiner Kleidung in erster Linie wohl fühlen und darf nicht künstlich wirken.

Zu meiner Person:

Mein Name ist Alexander Weinmann. Ich bin Bankkaufmann, Student und bekennender Schuhliebhaber aus dem Westerwald. In meiner Freizeit beschäftige ich mich überwiegend mit Technik und Mode. Somit bin ich über die neuesten Trends immer bestens informiert und meinen Mitmenschen stets ein guter Ratgeber.

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

Post A Comment

 

Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
Eine Herausforderung für uns alle: Führung

Überall wird über Führung geklagt Man liest viel über Führung. Also wird viel über Führung geschrieben. Das hat einen Grund....

Schließen