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Schattenbanken: Neues Buch von Lothar Lochmaier

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Dieses Buch lege ich mir unter den Weihnachtsbaum. Wobei. Kann man sowas im Zeitalter der Digitalisierung überhaupt noch sagen? Egal!

Was mich als Leser erwartet

 Die als eBook erschienene Publikation „Schattenbanken“ von Lothar Lochmaier setzt eine Branche ins Licht, die bislang lieber im Diskreten blieb. Das Werk ist eine kreative Mischung aus Roman, Wirtschaftskrimi, Sachbuch und Szenariowerkstatt zum Mitmachen, die sich mit der Frage auseinandersetzt:

Wer oder was sind Schattenbanken?

Sebastian Heilfrisch (48) leitet die Stabsstelle IT-Sicherheit bei der fiktiven Frankfurter Handelsbank. Das global verzweigte Institut sieht sich verstärkt Hackerattacken ausgesetzt, die nach und nach die Grundfesten der Geschäftstätigkeit erschüttern. Doch weder gelingt es, die Urheber der Angriffe ausfindig zu machen, noch greifen die eingeleiteten Gegenmaßnahmen. Am Ende scheint es keinen Ausweg aus einem alptraumhaft anmutenden Bedrohungsszenario zu geben.

Der Autor rückt vor allem die hintergründige gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Begriff Schattenbanken in den Mittelpunkt, jenseits von vorgefertigten Feindbildern und ideologischen Schablonen. Denn Schattenbanken können vieles sein, verschuldete Staaten ebenso wie der unregulierte Teil der Banken und Finanzindustrie. Aber auch der unmündige Bürger, der keinen bewussten Umgang mit dem Geld pflegt, kann ein Teil dieses weit verzweigten Systems sein. Das Buch gibt deshalb vor allem Denkanstöße, auch zu kreativen Alternativen, wie etwa sinnvolle demokratische Beteiligungsformen, um die Finanzindustrie künftig enger am Puls der Realwirtschaft und menschlichen Arbeitskraft zu verorten.

Veröffentlicht ist das Werk des Wirtschaftsjournalisten Lothar Lochmaier im Selbstverlag auf der Berliner ePublishing-Plattform Xinxii, was keine chinesische Geheimorganisation darstellt, sondern der direkte und unkomplizierte Weg zwischen Autor und Leser. Das Lesen der „Schattenbanken“ erfordert dabei kein spezielles Lesegerät, da das Manuskript im .pdf-Format erhältlich ist (ePub-Standard, auch für externe Betreiber und Plattformen geeignet).

Hier kaufen und direkt lesen

Titel: Schattenbanken

Autor: Lothar Lochmaier

Erscheinungstermin: 01. Dezember 2011

Länge: 103 Seiten

Preis: 12,90 Euro

http://www.xinxii.com/schattenbanken-p-332530.html

 Link zum direkten Download: http://bit.ly/vo6Hv8

Und wenn Sie das Buch gelesen haben, werden Sie sicherlich zum regelmässigen Leser des Weblogs ‚Social Banking 2.0 – der Kunde übernimmt die Regie’ www.die-bank-sind-wir.de

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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  • lochmaier

    Hallo Herr Janek,
    vielen Dank für die Vorstellung meines Buches. Die Erzählweise in Form eines Romans ist tatsächlich das größere Wagnis als ein trockenes Sachbuch, um das mich u.a. auch ein renommierter Finanzbuchverlag gebeten hatte. Ich selbst habe mich aber anders entschieden, für eine “subjektivere Variante”. Die trockenen Regularien z.B. a la BaFin und Co. sind mir einfach zu eingegrenzt, um zu erfassen, dass Schattenbanken ein gesamtgesellschaftliches Phänomen darstellen, nicht nur eines, wo man den Schwarzen Peter an eine bestimmte Gruppe wie Banken, Staat oder Hedge Fonds auslagern kann. Insofern braucht es hier also einen “systemischen” Ansatz, den ich freilich nicht vom hohen akademischen Ross her verortet sehe. Will heißen: Der Autor begibt sich auf die szenarioartige Reise durch die Schatten- und Lichtwelt, dem einen gefällt es, der andere findet es überladen, vom Thema her verfehlt oder sonst irgendwie “neben der Spur”.
    Trotzdem hoffe ich, dass interessierte Leser das eine oder andere konstitutive Element aus der Geschichte heraus filtern können, um jenseits von grauen ökonomischen Theorien einem Phänomen auf die Spur zu kommen, das all unsere Glieder durchdrungen hat. Und genau da sollte auch der Lösungsansatz beginnen: Bei einer sorgfältigen Aufarbeitung der gesellschaftlichen und wirtschaftshistorischen Ursachen, um den finanziellen “Hebel” dann auch an der passenden Stelle anzusetzen, und nicht neue Nebelkerzen mit einer Art oberflächlicher Regelungswut gegenüber vermeintlichen Schattenbanken zu zünden, wo doch der wirkliche Handlungsbedarf möglicherweise an anderer Stelle angebracht wäre.

    Viele Grüsse aus Berlin – und dem „Electrouncle“ einen guten Start in das neue Jahr 2012 – dann lautet das Motto erneut: Willkommen in diesem Theater, wo die Grenzlinien zwischen Schwarz und Weiß längst nicht so klar sind, wie es dem Mainstream-Beobachter und der von den Massenmedien genährten Urteilskraft vielleicht erscheint.

    Lothar Lochmaier

    • electrouncle

      Hallo,

      ich habe das Buch bisher erst angelesen. Die Vorgehensweise finde ich aber spannend. Freue mich,wenn ich di Zeit finde es in aller Ruhe zu lesen und wünsche Ihnen natürlich viel Erfolg mit dem Buch. Und natürlich auch alles Gute im Jahr 2012, dass sicherlich genauso aufregend – aber hoffentlich in Sachen Finanz- und Politikkrise nicht genauso ernüchternd – wird, wie das Jahr 2011.

      In diesem Sinne.

      A peaceful christmas and a great new year

      Boris Janek aka electrouncle

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