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Cowdinvesting für Immobilien

Mit Crowdinvesting direkt in Immobilien investieren

Crowdinvesting gilt als ein Finanzinstrument der Zukunft. Tatsächlich wird es bereits heute erfolgreich genutzt: Zum Beispiel von Projektentwicklern für die Finanzierung von Immobilienprojekten auf der einen und von Anlegern als Investitionsmöglichkeit in ausgewählte Immobilienprojekte auf der anderen Seite. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf Crowdinvesting für Immobilien, wie es funktioniert und welche Unterschiede zu anderen Formen von Crowdinvesting bestehen.

 

Folgende Situation herrscht seit den Basel II Regelungen auf dem Immobilienmarkt: Die Banken müssen mehr Eigenkapital einbehalten, was sich merklich auf die Finanzierung von Immobilienprojekten auswirkt. Denn Projektentwickler sind dadurch gezwungen, für ihre Vorhaben selbst mehr Eigenkapital aufzubringen. Das stellt sie vor die Wahl, weniger Immobilienprojekte gleichzeitig umzusetzen und damit zu schrumpfen oder nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen.

 

Anleger hilft Projektentwickler hilft Anleger

Hier treten Crowdinvesting Plattformen auf den Plan und verknüpfen die Nachfrage der Projektentwickler mit der Nachfrage von Anlegern: die Geldanlage in Immobilien.
Über die Online Plattform können Anleger direkt in Immobilienprojekte investieren, die auf der Suche nach Finanzierungskapital sind. Das Besondere: Interessierte Investoren können sich auf der Crowdinvesting Plattform die angebotenen Immobilienprojekte im Detail ansehen (Wer baut und wo? Wie ist die Finanzierungsstruktur?) und direkt in das gewünschte Projekt investieren, und zwar bereits mit kleinen Beträgen ab 500 Euro.
Diese Form der Kapitalanlage kennt man bereits für Startups und andere Arten von Projekten. Crowdinvesting ist auch in Deutschland mittlerweile breit aufgestellt. Crowdinvesting für Immobilien unterscheidet sich allerdings besonders in einem Aspekt grundsätzlich von Crowdfinanzierungen für Startups.

 

Crowdinvesting: Unterschied zwischen Startups und Immobilien

Investitionen sind natürlich immer mit Risiken verbunden. Es besteht allerdings ein Unterschied, ob in eine Geschäftsidee oder in ein Immobilienprojekt investiert wird: Geschäftsideen müssen sich am Markt erst noch beweisen, bei Immobilienprojekten entstehen Sachwerte, die den Anlegern im Fall der Fälle als Sicherheit dienen. Die Bilanz bisheriger Crowdinvestments zeigt allerdings auch in Bezug auf die Ausfallquoten einen deutlichen Unterschied: Zum einen gab es bereits einige Startupprojekte, die nicht erfolgreich finanziert werden konnten, in diesen Fällen entstehen dem Anleger in der Regel keine Verluste, aber auch keine Gewinne. Und zum anderen gab es schon einige Insolvenzen von Startups, die über Crowdinvesting Plattformen finanziert wurden, was bei Anlegern zu Verlusten geführt hat. Für Immobilien Crowdinvesting hat es diese Fälle noch nicht gegeben.

 

Ausblick

Auf dem deutschen Markt sind in den letzten drei Jahren bislang über 20 Millionen Euro durch Crowdinvesting in Immobilien vermittelt worden. Mit den USA als größtem Treiber ist 2014 weltweit ein Volumen von einer Milliarde US Dollar Crowdkapital in Immobilienprojekte geflossen. Die weltweite Prognose für 2015 sieht bereits ein Volumen von 2,5 Milliarden Dollar vor. Das Potenzial von Immobilien Crowdinvesting für den deutschen Markt ist daher unbestritten, die Entwicklung kann mit Spannung beobachtet werden.

 

Die Online Plattform Exporo ist eine der Plattformen, die Crowdinvesting für Immobilien anbietet. Mit einem vermittelten Volumen von knapp 10 Millionen Euro in Immobilienprojekte ist das Hamburger Fintech Unternehmen deutschlandweit Marktführer für Immobilien Crowdinvesting.

 

Dies ist ein Gastbeitrag von Dr. Björn Maronde Vorstand von Exporo

https://www.xing.com/profile/Bjoern_Maronde

https://www.linkedin.com/pub/bjoern-maronde/13/965/a24

 

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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