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Listenmonat: 6 Statements zum 6. genossenschaftlichen barcamp in Alfter bei Bonn

Alanus Hochschule

Letzte Woche fand das nunmehr 6. genossenschaftliche barcamp statt. Wir tagten an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in sehr schönen und inspirierenden Räumlichkeiten. Und sogar die Sonne hat uns ganz schön verwöhnt. Mit anderen Worten: Es waren zwei sehr gelungene Tage mit vielfältigen Möglichkeiten zum „networken“. Hier nun – als kurze Zusammenfassung der Veranstaltung – meine 6 Statements:

1. Mehr als 20 Sessions sprechen für die Diversität der Volksbanken Raiffeisenbanken und vor allem auch für die Unterschiedlichkeit der Themen, welche die Banken heute beschäftigen. Diese reichen von A wie Altersvorsorge bis Z wie Zoosh. Banking verändert sich und die Herausforderungen für die etablierten Banken wachsen.  Da ist es gut, wenn man der externen Komplexität einen internen Möglichkeitsraum entgegensetzen kann, der das Unternehmen beweglicher und anpassungsfähiger macht. Das 6. genossenschaftliche barcamp deutete an, was möglich wäre.

2. Viele junge Mitarbeiter von Volksbanken Raiffeisenbanken haben das barcamp besucht. Mitarbeiter, die einerseits mit Haut und Haaren hinter den Werten der genossenschaftlichen Banken stehen und diese leben. Die aber andererseits dafür brennen neue Wege zu gehen, um die Zukunftsfähigkeit der Gruppe zu sichern. Hört mehr auf die jungen Mitarbeiter und bindet diese frühzeitig in Entscheidungen ein, möchte man den Führungskräften in den Banken zurufen.

3. Wenn Jeder mit Jedem reden kann und es keine hierarchischen Barrieren gibt, dann entstehen Gespräche, die man sich vorher fast gar nicht hätte vorstellen können. Es entsteht eine Kraft, die eigentlich nur noch auf die Straße gebracht werden müsste. Es sind die Menschen, die etwas bewegen. Das ist so viel mehr Wert als jede Marketing Aktion oder Kampagne. Jede Volksbank Raiffeisenbank braucht ihr eigenes barcamp z.B. mit ihren Kunden oder Mitgliedern

4. Lernen 2.0, Mobile Payment, die Zukunft der Filiale (Bankery) und viele weitere Themen wurden aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und diskutiert. Wie können wir uns hier bewegen? Was ändert sich für die Bankengruppe? Was ändert sich für mich (den Mitarbeiter) persönlich? Und ein Gedanke ging mir gar nicht mehr aus dem Kopf. Ich bin der Meinung (ganz im Gegensatz zu mindestens einem der Vortragenden), dass Veränderungen nur durch den Regelbruch entstehen können. Leider tun  Banken sich damit (sicherlich nicht unbegründet) sehr schwer. Wie kann also der Regelbruch geübt und kultiviert werden, ohne dass das bestehende System in gefährliche Turbulenzen gerät? Vielleicht ein Thema für das nächste genobarcamp.

5. Die meisten Besucher fand die Session von Franz Welter von der Volksbank Bühl. Es ging um crowdfunding. Ja auch damit haben wir uns beschäftigt, und diese Session hat ganz schön viel Begeisterung ausgelöst. Es gibt nun etwas, auf das wir uns alle ganz schön freuen.

6. Es wird auch ein 7. genobarcamp geben. Auch der Veranstalter steht schon fest: Die Volksbank Gronau Ahaus hat sich bereit erklärt den Staffelstab zu übernehmen. Wir freuen uns darauf!

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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