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Listenmonat: 5 Meldungen zu 5 Themen, die Banken beschäftigen sollten

Es gibt Themen,welche die Finanzbranche umtreiben oder umtreiben sollte. Nicht jede Bank oder Versicherung weiß jedoch heute schon, was sie umtreiben sollte oder sie handeln nach dem Prinzip der drei Affen IzaruKikazaru und Iwazaru: Nichts hören, nicht sehen, nichts sagen.

1.) Mobile Banking

Wenn Sie Kunde der „Bank of the West“ wären, dann könnten Sie jetzt über ein App Ihre Kontostände mit einer Fingerbewegung abrufen. Die Eingabe einer PIN,einer Kontonummer oder eines Passwortes ist nicht mehr erforderlich. Das ist nun wirklich ein Service, den ich sehr nützlich finde. Als Anwendung einer deutschen Bank bisher wohl unvorstellbar.

Mehr Infos

http://www.finextra.com/news/fullstory.aspx?newsitemid=24690

2.) Die Filiale

Auf den ersten Blick hat das nicht viel mit Banken zu tun. Aber wenn man mal genau überlegt, könnte die Nachricht von venturebeat auch die Filialdogmatiker zum nachdenken bewegen. Besitzer einer Xbox können jetzt ihre Pizza direkt von der Couch mit Sprachbefehlen, dem Joystick oder auch Gesten bestellen. Das muss doch auch mit banking funktionieren. Auf der finoavate europe 2012 hat doch etronika schon Gesten gesteuertes banking gezeigt. Und wenn wir mal ehrlich sind. Die Couch ist doch auch des Deutschen liebster Ort.

Mehr Infos:

http://venturebeat.com/2013/04/22/you-can-order-pizza-hut-gamer-fuel-on-xbox-live/

Auch wenn die Filiale in den nächsten 20 Jahren wohl nicht verschwinden wird. Wird sie sich aber sehr stak verändern und Banken benötigen hier ein Konzept und einen Entwicklungs- oder vielleicht sogar Abwicklungsplan. Vielleicht sind die Mini Filialen  von Wells Fargo eine Inspiration.

Mehr Infos:

http://thefinancialbrand.com/28939/wells-fargo-mini-branch-concept/

3.) Das Geld

Das wird eigentlich nur vom Staat herausgegeben. Allein: Es müssen Banken und Staaten gerettet werden. Also wird die Gelddruckmaschine angeworfen. Kein Wunder also, dass immer stärker auch über Alternativen nachgedacht wird bzw. es gibt sie ja schon: Seien es bitcoins, regionale Währungen, virtuelle Währungen oder auch Ideen wie das Time Banking. In dem ein oder anderem Land, welches von der Finanzkrise um Jahre zurückgeworfen wurde, beginnen sich auch wieder Tauschmärkte zu entwickeln.

Cashcloud hat jetzt auch eine eigene Währung. Die Währungshüter unter meinen Lesern müssen allerdings nicht erschrecken. Es handelt sich wohl eher um eine sehr intelligente Marketing Idee, auf die auch Banken hätten kommen können. Aber Stop: Die denken ja auch nicht über Social Payment nach.

Cashcloud hat die cashcredits entwickelt, denn junge Menschen verfügen häufig nicht über Kreditkarten und sollen auch nicht der Gefahr ausgesetzt werden, in die Schuldenfalle zu tappen. Aber gerade junge Menschen sind besonders affine für Social Payment. Cashcredits ist eine sichere Alternative, um digitale Produkte und Inhalte zu bezahlen. Die Eltern eröffnen einen Cashcloud Account für ihre Kinder und überweisen Taschengeld auf die elektronische Smartphone Wallet. Dadurch können sie den Account ihrer Kinder überwachen. Die Kinder können dann mit cashcredits kleinere Beträge bezahlen. Zusätzlich generiert das Kind cashcredits, indem es neue Nutzer aus den eigenen sozialen Netzwerken einlädt oder einfach Informationen über cashcloud teilt. Sobald ein Freund sich bei cashcloud registiert, gibt es 100 neu cashcredits. Die cashcredits können entweder in Euro eingetauscht oder in Geschäften zum Einkauf genutzt werden. Ein cashcredit hat den Wert von einem Cent.

Mehr Infos:

https://www.cashcloud.com/

4. Crowdfinance

Auch an diesem Thema kommt man ja gar nicht mehr vorbei. Endlich kann man auch seiner Stadt Geld leihen, denn die Steuergelder reichen schon lange nicht mehr aus, um  lieb gewonnenen oder einfach notwendige Leistungen aufrecht zu erhalten. Zum Beispiel die Feuerwehr. Die Berliner Zeitung berichtet von einer Stadt, die sich bei ihren Bürgern das Geld für die Ausrüstung der Feuerwehr geliehen hat und dafür auf die Plattform „Leih Deiner Stadt“ Geld gesetzt hat.

Da müsste man doch mal…. Aber dazu mehr am Montag in einem ausführlicherem Artikel zum Thema crowdfunding

Mehr dazu:

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/crowdfunding-umschwaermte-buerger,10808230,22387224.html

https://www.leihdeinerstadtgeld.de/

5. Immobilienverkauf

Auch der Verkauf von Immobilien kann heute anders funktionieren als wir das kennen. Bei Springwise fand ich eine ganz praktische Anwendung von homesnap.com. Ausgangspunkt ist ein Foto vom Objekt, welches man mit seinem Smartphone machen muss, danach erhält man direkt aus der Datenbank von homesnap nützliche Informationen zu Immobilie und kann entscheiden, ob man sich wirklich mit dem Immobilienmakler treffen und der Bank zusammen setzen möchte.

Mehr Info

http://www.homesnap.com

http://www.springwise.com/app-delivers-detailed-real-estate-information-users-photo-property/

Und schon heute vormerken. Montag geht es um ein sehr  spannendes crowdfunding Projekt.

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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