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In the city /ist auch nicht alles Gold was glänzt

IN THE CITY

Nicht nur die Banken machen manche Menschen agressiv, traurig oder – wenn gar nichts mehr hilft – gleichgültig. Auch Städte und Stadtverwaltungen, also die lokale Variante der Politik, verstärken unsere Zweifel in die Handlungsfähigkeit unserer alten Institutionen und daran, dass handelnde Menschen an mehr interessiert sind als an sich selbst.

Wenn ich so durch unsere Städte streife – momentan bin ich Montags und Dienstags immer in Berlin – dann frage ich mich ohnehin, warum es die Deutschen immer stärker in die Zentren dieser Republik zieht. Denn neben aller Coolness und Kreativität sehe ich auch viel Entfremdung, Überwachung, Dysfunktionalität, Verschwendung usw. Wissen wir noch was wir tun? Bzw. wissen wir das das, was die Anderen tun uns und den Menschen an sich nicht mehr gut tut. Merken wir noch die Fremdbestimmung und falls wir es merken, versuchen wir unseren Wunsch nach Veränderung in mehr zu intensivieren als in einen gefällt mir Click, einen Kommentar oder einen tweet?

Im Jahr der Hoffnung?

Im Jahr 2012 gibt es aber Hoffnung. Die Crowd. Das Crowdsourcing, -funding, und -investing kommt in Mode. Wir können nun alles mitmachen und unterstützen was uns gefällt. Wir können funden, investieren und kollaborieren. Nicht nur als Teilnehmer. Auch als Initiator.

Und nun können wir mit unseren crowdsourcing Aktivitäten auch unsere Städte verändern und verbessern. The city 2.0 ist eine Idee und eine Plattform. Sie soll Menschen, Unternehmen und Organisationen weltweit zusammenbringen und über den Austausch von Ideen die Stadt und letztendlich die Welt verbessern. Eine Idee, die erste Idee, die mit dem Ted Prize ausgezeichnet wurde, den auch Bono schon einmal bekam.

Auf der Internetseite www.thecity2.org erwartet den Interessenten  – also hoffentlich auch Sie – ein schön gemachter Film und der folgende Text:

The City 2.0 website is a platform created to surface the myriad stories and collective actions being taken by citizens around the world. We draw on the best of what is already being discovered by urban advocates and add grassroots movers and shakers into the mix. What’s emerging is a complex picture of the future city–a place more playful, more safe, more beautiful, and more healthy for everyone.

Wieder eine Möglichkeit etwas zu tun. Ich fang direkt mal hier in meiner Kleinstadt an. Bin schon  im ersten Austausch mit unserem Bürgermeister. Werde dann berichten. Und was machen Sie?

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Und dieser Song wird in der Überschrift erwähnt: In the city  – The Jam

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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