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Fintech News (1/2015)

Das Jahr ist gerade mal erst einen Monat alt. Dennoch ist bereits einiges passiert im Fintech Markt. Ich muss mich nicht weit aus dem Fenster lehnen, um zu prognostizieren: Das Jahr 2015 wird ein noch besseres Jahr als 2014. Und hier sind die ersten Fintech News des Jahres.

 

Geld regnet auf Fintech Unternehmen

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Einige beeindruckende Finanzierungsrunden bereits im Januar.

Hier nur eine kurze Auswahl:

 

Ripple Labs hat insgesamt 39 Millionen Dollar von insgesamt 10 Investoren bekommen.

 

32 Millionen Dollar Funding gingen an Earnest, eine Big Data  Online Lending Plattform.

 

Kreditech hat in einer weiteren Finanzierungsrunde 200.000 Millionen Dollar aus den USA erhalten und gleichzeitig das polnische Unternehmen Kontomierz übernommen. Kein Wunder das die Hamburger inzwischen zu den „50 hottest businesses in European fintech“ gehören.

 

Die vergleichsweise geringe Summe von 3, 7 Millionen Dollar hat das schottische Mobile PFM Unternehmen „Money Dashboard“ erhalten.

 

Auch eine beinahe schon langweilige Ideen wie finanzcheck.de hat – laut fintechforum.de – im Januar 1o. Millionen Euro von Highland Capital Partners Europe erhalten

 

Nicht ganz uninteressant dürfte in diesem Zusammenhang auch die Meldung sein, das Chinas Interetgigant Alibaba offenbar 575 Millionen Dollar in den indischen Online Shopping Anbieter Paytm (verschiedene Internetmedien berichteten), der sich auch mit Online Payment beschäftigt

 

Number 26 ist Online

In der vergangenen Woche ist Number26 live gegangen. Erste Testkunden können nun erstmals in Deutschland ein rein mobiles Girokonto mit sich tragen. Allerdings fehlt der eigentlich Clou, nämlich das Konto, noch. Die User Experience ist aber in jedem Fall schon einmal überzeugend. Die Eröffnung des Kontos kann prinzipiell zwischen Auftstehen und Dusche erledigt werden. Nicht zuletzt auch Dank des integrierten Online Ident Prozess von idnow. Mit Spannung können wir also nun beobachten, wie Verbraucher und Banken reagieren werden.

Internetseite von Number26

Ausführlicher Artikel im IT-Finanzmagazin

 

Erste Sparkasse wirft George ins Rennen

Nur wenige Banken in Deutschland haben bisher erkannt, das die Digitale Herausforderung mehr als eine neue App , in die man nur alle Funktionen der Filiale integrieren muss, damit dann alles gut wird, ist. In Österreich ist das etwas anders. Vor allem die Erste Sparkasse ist schon seit einigen Jahren mit verschiedenen Innovations Aktivitäten unterwegs. Nun wirft man „George“ in den Ring. Und schon der Name drückt aus, dass man ein menschlicheres Banking Erlebnis gestalten möchte, welches einfach, intelligent und persönlich ist. In der Anwendung ist dieses Ziel bereits gut umgesetzt. George ist der erste Hinweis darauf, dass es Banken gelingen kann, von der „Inside out“ in eine „Outside in“ Perspektive zu wechseln, wenn sie bereit ist, sich mit Kunden auszutauschen bzw. diesen sprichwörtlich aufs Maul zu schauen.

Mehr zu George

 

Neue Fintech startups

Iugu schafft  Payment Infrastruktur für Brasilien. Das Unternehmen unterstützt eine  neue Generation von Online Unternehmen mit einfachen Payment Lösungen. Die White Label Lösung deckt die Bedürfnisse von Software as a Service Anbietern, E-Commerece Unternehmen, mobilen Anwendungen oder Marktplätzen. Durch die Plattform kann jedes Unternehmen Payment Services nutzen und anpassen und ermöglicht dadurch friktionslose Kundenprozesse. Darüber hinaus bietet Iugu nützliche Reports für seine Kunden. Iugu bietet eine einfache API, die jeder nutzen kann, der eine Payment Lösung benötigt

 

Even bietet Online Banking für Bedürftige. Das junge startup verfolgt das Ziel Bedürftigen  flüssige Mittel bereitzustellen und sich aus der Armut zu befreien. Im ersten Schritt möchte man den Kunden mit unregelmässigen Einkommen dabei helfen, nicht auf kostspielige Überziehungskredite zugreifen zu müssen. Ein nicht nur für Amerika sinnvoller Dienst. Dort befinden sich Millionen Menschen in flexiblen Arbeitsverhältnissen, wodurch sie nur unregelmäßige Einkommen generieren, die ihnen bei zahlreichen Alltagsfragen Probleme bereiten.

Even kalkuliert auf Basis vorhandener Kundendaten deren durchschnittliches wöchentliches Einkommen und zahlt dieses jeden Freitag an diese aus. Wenn der Arbeitgeber einmal nicht zahlt oder spontan Stunden gekürzt werden, zahlt Even die Summe ohne Zinsen aus. Darüber hinaus legt die mobile Anwendung regelmäßig Geld an, wenn etwas übrig ist. Der Service ist nicht kostenlos. Monatlich werden 20  Dollar berechnet. Trotzdem bleibt der Dienst ein sinnvolles Angebot, welches aufgrund der sicheren Zunahme von Teilzeitarbeitsverhältnissen und neuen Selbstständigen, auch in anderen Märkten erfolgreich werden könnte.

Internetseite von Even

Newsweek Artikel zu Even 

 

AlgoValue ist ein israelisches FinTech startup, welches für FinTech startups und Investoren nützlich sein könnte. AlgoValue lanciert eine Cloud-basierte Software-Plattform, welche die Art und Weise in der Unternehmensbewertungen durchgeführt werden, verändern soll. Die SaaS (Software as a Service) Plattform vereinfacht die  Herausforderungen bei der Bewertung von Unternehmen und schafft eine gemeinsame Sprache unter den Profis, welche in den Bewertungsprozess involviert sind – Rechtsanwälte, Venture Capitalists, Steuerberater, Angel-Investoren und CFOs von Wachstumsunternehmen, die sich oft nicht einig sind über die Bewertung.

Internetseite von AlgoValue

 

Apexpeak und Cashonomix. Der FinTech Boom ist längst ein weltweites Phänomen Auch in Dubai gibt es spannende Fintech startups. So spannend, dass es von einem anderen fintech startup aus Singapur gekauft wurde. Apexpeak kauft Cashnomix. Und was machen die beiden startups? Sie helfen Unternehmen Cash Flow Probleme und noch nicht bezahlte Rechnungen zu überbrücken. Apexpeak ist in Südost Asien und Afrika aktiv

http://www.cashnomix.com/

http://www.apexpeak.com/

 

 

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

  • Thomas Riegel

    Coole Übersicht über die neuesten Start Ups in dem Bereich. Frage mich, wann auch die Banken begreifen, dass das Banking sich im Wandel befindet und neue Wege gehen muss.

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