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Fintech Adventskalender: Schluss mit IBAN und BIC

Dies ist kein Aufruf zu einer Protestaktion sondern die Vorstellung eines praktischen Angebots, dass den Verbraucher von neuen bürokratischen Hürden im Banking befreit. Denn was die Verwaltung freut, ist zumeist des Verbrauchers Leid.

 

DBAN – der DNS für Kontoverbindungen und Zahlungsinformationen

Die ementexx GmbH hat die Dynamic Bank Account Number erfunden.  IBAN und BIC sind für Privatkunden zwar erst ab 2016 verpflichtend, trifft aber die meisten von uns bereits heute bei der Begleichung von Rechnungen durch Überweisung. Was leicht gehen könnte, wird durch SEPA aus Kundensicht  noch komplizierter

 

Die DBAN ist ein einprägsames Kürzel für die Übermittlung von Kontoinformationen und Zahlungsinformationen. Mit DBAN kannman jederzeit die Kontoinformationen dynamisch und ohne Aufwand für den Zahler ändern.Der Aufbau von DBANs ist an den Aufbau von Mail-Adressen angelehnt und basiert auf einer (eigenen) Internet-Domain. Beispiele sind: invoice#xycompany.de, max.mueller#mydban.de oder rechnung10001#xycompany.de

 

Die Bereitstellung von DBANs kann entweder über Portale wie beispielsweise dem myDBAN.de Portal, über die Hausbank oder für Unternehmen über einen eigenen Server erfolgen.

 

Da die DBAN im einfachsten Fall als Ausfüll- bzw. Merkhilfe und Transportmedium für Konto- und Zahlungsinformationen bezeichnet werden kann und die Ermittlung der Daten einer DBAN bereits vor der Zahlungsübermittlung an die Bank stattfindet, können DBANs bereits heute banken-unabhängig und –übergreifend eingesetzt werden. Neben der DBAN Pay App, der Online-Überweisung DBAN Pay Form mit Unterstützung von HBCI-Überweisung und SOFORT-Überweisung sind immer mehr Banking Produkte und Portale in der Lage, Zahlungen per DBAN zu erfassen. Als einer der ersten Anwendungen hat die Electronic Banking Lösung windata die volle Unterstützung der DBAN-Funktionalität integriert.

 

Neben der manuellen Eingabe von DBANs kann die Ermittlung der DBAN auch automatisch durch einen QR Code oder einen Aufruf als Link bzw. Verknüpfung erfolgen. Anwendungen – wie z.B. die DBAN Pay App – können sich im Betriebssystem für die Verarbeitung von DBANs registrieren, wodurch alle Aufrufe von DBAN-Links mit der entsprechenden Anwendung verknüpft werden. Dies funktioniert analog einem Klick auf eine Mail-Adresse, mit der sich automatisch Ihr E-Mail-Client öffnet. Technisch betrachtet wird analog eines “mailto:”-Links ein “dban:”-Link aufgerufen.

Der Einsatz der DBAN bringt für alle Beteiligten eine Menge Vorteile mit sich:

 

Vorteil für Zahler:

  • Wesentlich einfacher Überweisungen erfassen
  • Im Falle einer Kontoänderung des Empfängers keinen Aufwand hiermit.
  • DBANs einfacher zu merken und zu erfassen.

 

Vorteile des Zahlungsempfänger

  • Einfach Zuordnung einer Zahlung zu einer offenen Forderung.
  • Zuordnung eines Eingangskontos für eine Zahlung jederzeit durch den Zahlungsempfänger dynamisch steuerbar und macht ein Kontowechsel ohne Aufwand möglich.

 

Vorteil für Banken:

  • Stärkung der Transaktionsvolumina
  • Komfortable Lösung zur Zahlung über die bereits bekannte Überweisung ohne Eingriff in die Kernsysteme der Banken
  • Umsetzung der „portable Kontonummer“

 

Weitere Informationen sowie alle Möglichkeiten zum Test von DBANs finden Sie unter www.myDBAN.de bzw. www.ementexx.de/dban. Probieren Sie es einfach mal!

 

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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