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Braucht Investmentbanking Social Media oder das ipad?

Der  von mir sehr geschätzte Netzökonom Holger Schmidt berichtet in einem aktuellen Post von einer Studie der Komalpha AG innerhalb der Investmentindustrie. Wenn auch die meiner Meinung falsche Gleichsetzung der Finanzindustrie mit der Investmentindustrie und damit auch die Aussage, dass sich die Finanzindustrie nicht mit Social Media beschäftige, irreführend und ungerechtfertigt ist, so macht sich doch Verwunderung breit, dass gerade die Investmentbranche, deren Produkte ja auf zahlreichen Online Plattformen gehandelt werden und die ja gerade durch das Internet einen gewissen Bedeutungs Schub innerhalb der gesellschaflichen Mitte bekommen hat, noch so weit weg von Social Media ist.

Dies bedeutet aber nicht, dass es hier keine technischen Weiterentwicklungen gibt, die jenseits von Social Media die Bankenbranche weiter verändern werden. Ich führe gerade einige interessante Diskussionen mit Unternehmen, die im Investmentumfeld vor allem die mobilen Endgeräte wie iphone und ipad nutzen wollen, um Beratung zu verändern oder Kunden besser und vielleicht sogar spielerischer zu informieren.

Was mit iphone, ipad und Co einmal möglich sein wird, zeigt dieses beeindruckende Video von tatMobile, dass ich bei Chris Skinner gefunden habe

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=g7_mOdi3O5E]

Und was heute schon möglich ist, konnte man bei mashable nachlesen. Bleibt die Frage, ob die Investmentbranche Social Media aktuell wirklich so dringend braucht. Auf der anderen Seite kann man sich natürlich auch denken, warum sich gerade die Invesmentbranche so zurückhält, auch wenn Social Media vielleicht sogar eine Chance wäre. Aber egal das erste Realtime Aktien ipad App ist da. CNBC hat es auf den Markt gebracht. via. Mashable

http://itunes.apple.com/us/app/cnbc-real-time-for-ipad/id398018310?mt=8

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

  • HGO

    Moin, moin,

    also: Social Media ist der Sammelbegriff für einen (interaktiven) Kommunikationskanal. Wenn man als (Investment-)Banker ein Telefon braucht, dann kann man/frau auch auf den Kanälen des WEB 2.o kommunizieren. Schon mal den Begriff „Verdrängungswettbewerb“ gehört….?

    Grüße aus dem Vordertaunus

    HGO 🙂

    • electrouncle

      Hallo Herr Ockelmann,

      ich stimme Ihrer kurzen Definition von Social Media zu. Wobei ich den Begriff Kanal nicht mag und im Begriff social ist die Interaktion schon mit einbezogen. Insofern kann und darf der Investmentbanker, wenn er es dann will auch mittels sozialer Medien kommunizieren. Wobei zum Willen auch noch das Können hinzukommen muss. Nun hat die Finanzkrise Voraussetzungen geschaffen, die gerade das Investmentbanking nicht gerade in einem guten Licht dastehen lässt. Und in Sachen Kommunikation hat die Branche wohl viele Dinge falsch gemacht. Es wird also schwer werden. Ich warte aber mit Hochspannung auf die ersten intensiven und gelungenen Aktivitäten. Was ipad,iphone unc Co angeht, sehe ich jedoch durchaus Potentiale. Allerdings vor allem in vertrieblicher Hinsicht und bezogen auf die schon vorhandene Stammklientel und deren Nachfolger. Die breite Masse wird dieses Geschäft nicht mehr erreichen können, da hilft weder Social Media noch neue oder vorhandene Grundtechnologien oder Gadgets. In diesem Sinne Grüße aus dem Rheinland

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Wenn Arbeit keinen Ort mehr hat,

und das ist ja eine Schlussfolgerung dieser bemerkenswert einleuchtenden Videobotschaft von Jason Fried. Welchen Ort hat dann Banking noch? Die...

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