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Anders machen

Eine kleine Inspiration powered by Handelsblatt vom vergangenen Freitag. Ein Artikel über Sozialunternehmer. Die Gründerväter der genossenschaftlichen Bankengruppe waren Sozialunternehmer. Muhammad Yunus ist ebenfalls ein Sozialunternehmer.

Leider sind es bisher nur sehr wenige, aber offenbar gibt es eine neue Generation von Gründern, die mit ihren Ideen und Unternehmen soziale Probleme lösen möchten. In der Internetwelt  wird zwar viel über das Soziale diskutiert und immerhin hat eine Partei wie die Piraten ihre Wurzeln im Internet. Allerdings scheint die Mehrheit der jungen Internetunternehmen auch nur nach dem schneller, höher weiter Prinzip zu agieren. Wir suchen das neue Facebook. Ein neues unglaublich cooles Internet start up aus good old Germany. Das wäre doch was. Und schon macht das Wort vom deutschen Silicon Valley in Berlin die Runde.

Nur kaum eine der tollen Ideen hat etwas mit wirklich „notwendigen“ Angeboten zu tun. Es geht fast immer darum, das Einkaufsverhalten zu optimieren oder noch mehr Möglichkeiten zum konsumieren zu schaffen.

„Demnächst liefern wir Ihnen schon am nächsten morgen alle Artikel von denen Sie in der Nacht geträumt haben.“

Oder wir entwickeln eine weitere Möglichkeit, damit Jeder Jedem mitteilen kann was er toll oder eben nicht so toll findet. Lustige Online oder Reality Games sind auch gerne gesehen. Ebenso kleine Alltagshelfer für das Berufs- oder Privatleben oder direkt für die 24 h rund um die Uhr Selbstausbeutung.

Nur selten hört man von Unternehmen und jungen Unternehmern, die ein vielleicht wirklich soziales Problem angehen. Die dafür sorgen das Bildungssystem zu verbessern oder zu erneuern, die Menschen dabei helfen gesundheits- und umweltbewusster zu handeln. Die ältere Menschen und gesellschaftliche Randgruppen besser integrieren. Die Solidarität und das regionale Sozialleben fördern.

Wo sind die deutschen Sozialunternehmer, welche das Internet dazu verwenden etwas anders oder besser zu machen und wo ist die Bankengruppe, die hier mal entsprechende Förderprogramme und Unternehmens Wettbewerbe auflegt und die zum Beispiel in Community Funding statt in Crowd Funding investiert. (was für mich Community Funding ist, erkläre ich demnächst hier)

Wir sollten öfter  mal anders denken und es dann auch anders machen, denn wenn wir uns so umschauen, dann gibt es viele gute Gründe etwas zu verändern. Jedenfalls für die Mehrzahl der Menschen.

Wenn Sie die Print Version des Handelsblatts vom Freitag zur Verfügung haben, dann empfehle ich die Lektüre des Beitrages „Gutes Geld für ein gutes Gewissen

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

  • greich

    Hallo Herr Janik! Stimmt! Anders gedacht hat der Gründer dieses Unternehmens hier. nach der Motto: „Wirtschaftswandel können sie auch Trinken“, bringt er eine neue perfektive in der Unternehmensführung. Sehr Interessant. Eine Art ganzheitliche „Crowdsourced“ Unternehmensführung.
    Beste Grüße. Video: http://ow.ly/b2B0b und Artikel: http://ow.ly/b2xJl

  • greich

    Hallo Herr Janek! Stimmt! Anders gedacht hat der Gründer dieses Unternehmens hier. nach dem Motto: “Wirtschaftswandel können Sie auch trinken”, bringt er eine neue Perspektive in der Unternehmensführung. Sehr interessant. Eine Art ganzheitliche “Crowdsourced” Unternehmensführung.
    Beste Grüße. Video: http://ow.ly/b2B0b und Artikel: http://ow.ly/b2xJl

    • electrouncle

      Hallo Herr Reich,

      danke. Ja das ist in der Tat mal anders gedacht. Danke für den Hinweis.

      mfg
      Boris Janek

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