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6 Fragen mit Zusatzfrage: Was macht eigentlich stockpulse? (Teil II)

Und nun folgt die Fortsetzung meines interessanten Interviews mit den Machern von stockpulse. (Teil 1)

5. Welche Rolle spielt Social Media für Ihr Geschäftsmodell?

Unsere Datenbasis stützt sich vornehmlich auf Nachrichten aus Social Media Kanälen wie Twitter und Onlineforen. Das wird zwar ergänzt durch andere Finanznachrichten, die nicht aus sozialen Medien oder Netzwerken stammen, dennoch steht Stockpulse für eine umfassende Auswertung finanzorientierter Kommunikation in Social Media Quellen.

Da der Austausch über Twitter und in Onlineforen, speziell auch über Aktien, in den USA sehr viel verbreiteter ist als in Deutschland waren die Analysen zu Beginn der Entwicklung einfacher für amerikanische Aktien und den amerikanischen Markt. Mittlerweile beobachtet Stockpulse aber auch sehr viele deutsche Aktien und Indizes (DAX, TecDAX, MDAX, SDAX, EURO STOXX) in den wichtigsten deutschen Foren. Auch bei Twitter steigt die Kommunikation über deutsche Aktien.

6. Gibt es bereits Ideen für weitere Produkte, vielleicht in einem weniger komplizierten Umfeld

Es gibt sowohl Ideen als auch Anwendungsfälle für weitere Produkte. Die Analyse der Informationen bei Twitter, Facebook, Onlineforen, usw. bietet sehr viele Möglichkeiten. Die Entwicklung und Nutzung solcher Technologien steht erst am Anfang. Wenn man sich anschaut wie sehr das Internet unser tägliches Leben beeinflusst, kann man sich nicht vorstellen, dass sich diese Entwicklung irgendwann umkehren wird. Im Gegenteil. „Social Media“ steht momentan einfach nur stellvertretend für die Entwicklung von Facebook, Twitter, soziale Vernetzung im Internet & Co. Wie lange und ob die Begrifflichkeiten überleben ist schwer zu sagen. Die Tatsache, dass diese Entwicklung stattfindet ist jedoch sicher.

Daher sind wir auch der Überzeugung, dass sich auch der sehr zugangsbeschränkte Finanzmarkt irgendwann dafür Öffnen muss. Aus diesem Grund konzentrieren wir uns momentan voll und ganz auf die weitere Entwicklung von Stockpulse.

Zusatzfrage: Wie sieht eigentlich der Alltag eines Unternehmensgründers aus. Gibt es  da eigentlich noch Zeit für Freizeitbeschäftigungen? Für welche nehmen Sie sich die Zeit?

Als Gründer im IT-Bereich verbringt man sehr viel Zeit am Tag von dem Computerbildschirm. Man muss glaube ich sehr flexibel sein und sich auf schnelle Zyklen einstellen. Die Suche nach der besten Formulierung, dem besten Modell, der besten Berechnung usw. kann sich manchmal sehr schnell verändern. Das Wichtigste dabei ist, man muss bereit sein für diese Veränderungen. Auch wenn man abends irgendwann nicht mehr vor dem Bildschirm sitzt, gedanklich ist man eigentlich immer noch mittendrin. Für zeitintensive Hobbys bleibt in der Tat nicht sehr viel Zeit übrig.

Aus unserer Sicht ist es aber sehr wichtig sich die Freizeit aktiv zu schaffen. Man benötigt einen Ausgleich, etwas das nichts mit der Unternehmensgründung zu tun hat. Ich denke, nur wenn man sich diese Auszeiten nimmt, kommt man langfristig voran.

Bei meinem Kollege Jonas Krauß und mir ist das momentan der Ausdauersport. Wir haben das Ziel im Oktober beim Kölner Halbmarathon mitzulaufen.

Vielen Dank für das Gespräch

Vorheriges Interview aus der Reihe 6 Fragen + Zusatzfrage.

mybankrating.de

 

Boris Janek

AUTHOR - Boris Janek

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